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Fenster & Wände dämmen: Wie viel Kühlleistung kann ich mir ersparen?

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Werner K.
Beiträge: 32
Themenstarter
(@khlerkritiker47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#124]

Moin zusammen, ich bin gerade dabei, meine alte Wohnung zu sanieren und überlege, ob ich vorher noch eine Split-Klimaanlage einbaue oder erst dämme. Die Frage ist: Wenn ich jetzt schon in bessere Fenster und Wanddämmung investiere – reduziert sich dann der Kühlleistungsbedarf so deutlich, dass ich mit ner kleineren Anlage auskomme?

Hintergrund: Mit meinen 20 Jahren als Handwerker kenne ich mich mit Sanierungsarbeiten aus, aber bei Klima bin ich pragmatisch – mich interessieren echte Zahlen, nicht die Versprechen aus den Datenblättern. Die Wohnung ist ca. 60 qm, südwest-orientiert, alte Einfachverglasungsfenster mit Holzrahmen, kein Außenschutz.

Wenn ich jetzt schon Fenster tausche (dreifach, guter U-Wert) und die Außenwand isoliere – senkt das die benötigte Kühlleistung merklich? Oder würde ich mehr sparen, wenn ich erst die Klima einbaue und dann dämme? Gibt es da echte Erfahrungswerte, wie viel Prozent weniger kW nötig sind nach einer Dämmung?


1 Antwort
Markus S.
Beiträge: 18
(@klimaprofi2839)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hey Werner, gute Frage. Aus meiner Recherche heraus lohnt sich die Dämmung auf jeden Fall vor der Anlage – aber nicht primär wegen der Klimaanlage, sondern allgemein.

Zur deiner konkreten Frage: Mit besseren Fenstern (dreifach) und Außendämmung sparst du je nach Zustand wahrscheinlich 30–40% der Kühlleistung ein. Das ist aber sehr abhängig von deiner aktuellen Situation – wenn die Fenster wirklich Einfachverglasung mit undichten Rahmen sind, kann es auch mehr sein. Bei 60 qm südwest bedeutet das praktisch: Statt vielleicht 9–10 kW könntest du dann mit 6–7 kW rechnen.

Mein Tipp: Erst dämmen, dann Klimaanlage kaufen. Das ist teurer upfront, aber du dimensionierst die Anlage von Anfang an richtig und sparst später bei den Betriebskosten. Kleinere Anlage = niedrigere Anschaffung + weniger Stromverbrauch im Sommer.

Die Faustregel: Pro Watt weniger Kühlleistung sparst du im Dauerbetrieb durchschnittlich 0,5–0,8 € monatlich. Bei 3 kW Unterschied also 1.500–2.400 € über 10 Jahre – das rechnet sich.


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