Moin zusammen, ich bin gerade dabei, meine alte On-Off-Anlage zu ersetzen und überall liest man, dass Inverter angeblich so viel sparsamer sein sollen. Klar, die sind teurer in der Anschaffung – das ist mir bewusst. Aber jetzt frage ich mich: In welchem Zeitraum hole ich mir den Mehrpreis wirklich über niedrigere Stromkosten zurück?
Ich betreibe meine aktuelle Anlage im Sommer durchschnittlich 6-8 Stunden pro Tag, die restliche Zeit läuft sie nicht. Der Kompressor springt ständig an und ab – das höre ich genau. Ein Inverter-Modell würde dann kontinuierlich mit reduzierter Last laufen, richtig?
Meine Frage: Hat hier jemand echte Verbrauchswerte gemessen und kann sagen, ob sich der Preisunterschied von 500-800 Euro in 2-3 Sommern wieder reinspielt? Oder ist das eher eine langfristige Investition über 8-10 Jahre? Und gibt es da auch große Unterschiede zwischen den Herstellern, oder ist die Technik inzwischen standardisiert?
Danke für ehrliche Erfahrungen!
Guter Punkt, Burkhard. Ich habe das mit meinem Messkurs vor Monaten mal dokumentiert – da sind echte Werte dabei.
Was die Hersteller nicht sagen: Der Mehrpreis amortisiert sich oft schneller, wenn die Anlage nicht "richtig" dimensioniert ist. Sprich: Wenn deine aktuelle On-Off-Anlage zu groß für den Raum ist, dann taktet sie ständig – und da frisst der Start-Stopp-Betrieb echt Strom. Ein Inverter mit gleicher Leistung regelt dann runter und braucht weniger Energie.
Falls deine alte Anlage aber richtig ausgelegt ist und nur 6-8h läuft – dann sind es wirklich eher 4-5 Jahre bis zur Amortisation. Mittelfristig wird es sparsamer, kein Zweifel.
Was unterscheidet die Hersteller? Die Regelqualität ist unterschiedlich. Billig-Inverter regeln nicht so fein, da verlierst du wieder Effizienz. Das sollte man beim Kauf beachten.