Hallo zusammen,
nach einer längeren Pause beschäftige ich mich wieder mit dem Thema Split-Klimaanlage und möchte dieses Mal richtig planen. Der Sommer hier ist gerade brutal – gut 37 Grad, kaum aushaltbar – aber eigentlich geht es mir langfristig ums Heizen. Unser Gaskessel ist schon älter und ich überlege, ob eine moderne Inverter-Split-Anlage als Wärmepumpenersatz den Kessel mittelfristig ablösen oder zumindest stark entlasten kann.
Jetzt meine eigentliche Frage: Gibt es dafür Fördermittel oder BAFA-Zuschüsse? Ich hab gelesen, dass Luft-Luft-Wärmepumpen (und nichts anderes ist ja eine gute Split-Anlage im Heizbetrieb) grundsätzlich förderfähig sein könnten – aber irgendwo hab ich auch gelesen, dass das fürs BAFA oder die BEG nicht so einfach gilt, wenn kein Warmwasser erzeugt wird.
Plane das ganze auch selbst zu installieren – wobei mir ehrlich gesagt das Thema Lärm am meisten Sorgen macht. Das Außengerät soll direkt neben der Grundstücksgrenze stehen, und ich möchte keinen Ärger mit den Nachbarn riskieren.
Kann mir jemand sagen, wie das aktuell mit den Förderprogrammen aussieht? Hat das jemand schon durchgezogen und wirklich Geld bekommen? Ich möchte nicht erst alles kaufen und dann feststellen, dass ich leer ausgehe.
Zur Förderung kann ich dir leider wenig Konkretes sagen, das ist wirklich ein Minenfeld. Was ich weiß: Luft-Luft-Systeme fallen tatsächlich oft durchs Raster bei der BEG, weil eben keine Heizungsanlage im klassischen Sinne vorliegt – kein Pufferspeicher, keine Warmwasserbereitung, keine Anbindung ans Verteilsystem. Ob sich das bis 2026 ändert, weiß ich ehrlich gesagt nicht, da würd ich direkt beim BAFA anfragen oder einen Energieberater einschalten, die kennen die aktuellen Anforderungen am besten.
Was mich in deinem Post aber viel mehr beschäftigt ist das Thema Außengerät an der Grundstücksgrenze. Ich hab das selbst zweimal durchgezogen und kann nur sagen: unterschätz das nicht. Bei meiner zweiten Installation hab ich extra ein Gerät mit 19 dB(A) Nachtbetrieb gewählt (R32, nicht R410A) und trotzdem die Nachbarn vorher ins Boot geholt. Abstände zur Grenze sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt, manche Kommunen verlangen sogar eine Baugenehmigung. Und Schallreflexion an Hauswänden macht Geräusche oft lauter als auf dem Datenblatt steht.