Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit, bin aber bei meiner aktuellen Anlage an einem Punkt, wo ich es einfach nicht sauber einordnen kann. Meine Split-Klimaanlage hat seit kurzem einen Fehlercode angezeigt, und während ich nach der Ursache suche, will ich auch verstehen, ob das Gerät im Alltag vielleicht schon länger ungünstig läuft.
Es geht mir vor allem um die Planung bzw. die realistische Einschätzung der Kühllast. Wir haben Anfang September, also draußen tagsüber noch recht warm, aber morgens und abends merkt man schon den Herbst. Genau deshalb frage ich mich: Wie stark muss ich Fenster, Dämmung und Sonneneinstrahlung bei der Einschätzung noch gewichten? Im Sommer kann man ja grob sagen „viel Sonne = mehr Last“, aber jetzt ist die Lage bei uns etwas gemischt. Ein Raum bekommt mittags direkte Sonne, der andere kaum, dafür sind die Fensterflächen unterschiedlich groß.
Ich suche keine pauschale kW-Angabe, sondern eher praktische Hinweise, worauf man bei so einer Wohnung achten sollte. Welche Faktoren machen in der Übergangszeit wirklich den Unterschied? Und kann eine schwankende Last auch dazu führen, dass die Anlage öfter zickt oder Fehler wirft, obwohl sie technisch noch okay ist?
Falls jemand eine einfache Methode hat, das im Herbst zu überschlagen, wäre ich echt dankbar. Ich will ungern wegen einer falschen Annahme an der falschen Stelle nach Fehlern suchen.
Im September würde ich die Sonne nicht unterschätzen, gerade bei großen Südfenstern. Wenn die Dämmung okay ist, machen oft eher die Glasflächen und die direkte Einstrahlung den Unterschied als die reine Raumgröße.