Seite wählen

Benachrichtigungen
Alles löschen

Mobile Klimaanlage vs. DIY-Kühlung: Was lohnt sich wirklich?

8 Beiträge
8 Benutzer
0 Reactions
40 Ansichten
KlausReinhardt
Beiträge: 53
Themenstarter
(@klausreinhardt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#83]

Hallo zusammen, ich stehe gerade vor der Entscheidung und möchte das rational durchdenken, bevor ich eine Split-Anlage installieren lasse.

Meine Situation: Wohnzimmer ca. 25m², Altbau, schlechte Dämmung, im Sommer regelmäßig über 28°C. Ich überlege zwischen drei Optionen:

1. Mobile Klimaanlage (ca. 2.500€ für ein ordentliches Gerät)
2. DIY-Lösung mit Verdunstungskühlung + Ventilatoren
3. Split-Installation durch Fachbetrieb (ca. 4.000€ inkl. Material)

Bei der mobilen Anlage nervt mich der Abluftschlauch durchs Fenster – das ist ja thermisch ein Loch. Und der Stromverbrauch? Ich habe gelesen, dass mobile Geräte deutlich ineffizienter sein sollen.

Bei DIY fasziniert mich die Idee mit evaporativer Kühlung (Wasser + Luft), aber ich bin skeptisch: Funktioniert das in einem Altbau mit hoher Luftfeuchte überhaupt, oder schaffe ich mir nur Schimmel an?

Bevor ich blind einem Handwerker vertraue, möchte ich verstehen, ob eine Split-Anlage in meinem Fall wirklich nötig ist oder ob ich mit weniger Aufwand auskomme. Was spricht objektiv für/gegen jede Variante?


7 Antworten
Werner47
Beiträge: 9
(@werner47)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Klaus, deine Skepsis gegenüber pauschalen Aussagen ehrt dich. Aber hier brauchst du belastbare Daten, nicht nur Bauchgefühl. Mobile Geräte haben einen SEER von etwa 2,5–3,5, Split-Anlagen mit Inverter liegen bei 4–6. Das ist messbar. Die Verdunstungskühlung funktioniert in deinem Altbau mit schlechter Dämmung faktisch nicht – relative Feuchte über 60% macht sie unwirtschaftlich. Mein Rat: Lass dich von einem Fachbetrieb ein schriftliches Angebot mit COP-Berechnung geben und vergleiche die kWh/Jahr. Das ist deine einzige verlässliche Grundlage.


Antwort
Markus_J82
Beiträge: 28
(@markus_j82)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Klaus, mein Ansatz: Zuerst Kühlleistung berechnen. Bei 25m², Altbau mit schlechter Dämmung, Sommertemperatur +28°C brauchst du grob 2,5–3,5 kW Kühlleistung. Eine mobile Anlage mit dieser Leistung kostet 1.500–2.500€ und verbraucht bei COP 3 etwa 850–1.150 W. Eine Split-Anlage (SEER 5) verbraucht dagegen nur 500–700 W für die gleiche Leistung. Das sind im Monat etwa 30–50€ Stromersparnis – über 10 Jahre rechnet sich die Split-Anlage also durchaus. Aber die Installation musst du planen wie ein Projekt.


Antwort
Burkhard_71
Beiträge: 29
(@burkhard_71)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Moment, Klaus – bevor du 4.000€ ausgibst, teste erstmal eine mobile Anlage gemietet (gibt es vielerorts für 30–50€/Monat). Damit siehst du in zwei Wochen, ob 25m² überhaupt ein größeres Gerät braucht oder ob 3–4 kW reichen. Der Kondensatablauf muss dann halt regelmäßig manuell entleert werden – nervig, ja, aber dafür sparst du die Installation. Wenn das Ding läuft, hast du eine echte Vergleichsbasis für eine Split-Anlage. DIY-Verdunstung im Altbau würde ich dir absagen – zu feucht.


Antwort
KlimaClean_Pro
Beiträge: 22
(@klimaclean_pro)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Klaus, nach meinen Reinigungen an verschiedenen Anlagen: Mobile Geräte sind wartungsarm, aber der Kondensatablauf ist deine Achillesferse – Verstopfung führt zu Wasserschäden. Split-Anlagen brauchen jährliche Verdampferreinigung, sonst droht Schimmel. Ich würde das nicht untergewichten. Zum Thema DIY: Die evaporative Kühlung ist in Altbauten ein Albtraum – zu feuchte Luft, Schimmelrisiko steigt sofort. Meine Empfehlung: Mobile Anlage mieten, testen, dann entscheiden.


Antwort
Seite 1 / 2
Teilen: