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Dauerbetrieb Juli: Wie hoch sind eure Stromkosten wirklich?

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Marcus B.
Beiträge: 22
Themenstarter
(@filterfan_1987)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#165]

Hallo zusammen,

ich bin gerade mitten in der Hochsaison und fahre meine Split-Klimaanlage praktisch täglich im Dauerbetrieb. Mich würde interessieren, wie das bei euch aussieht – nicht nur die theoretischen Werte, sondern die echten Stromkosten im Juli.

Ich dokumentiere ja normalerweise eher die Luftqualität und Filterwirkung (PM2.5-Messungen vor/nach Filterwechsel), aber die Nebenkosten werden jetzt immer interessanter. Meine Anlage läuft hier tagsüber durchgehend auf Kühl 24-25°C, nachts etwas weniger.

Mich interessieren konkret:
- Wie viele Stunden läuft eure Anlage täglich im Sommer?
- Welche Stromkosten seid ihr bereit zu zahlen, oder habt ihr ein Budget gesetzt?
- Nutzt ihr Inverter-Geräte oder eher klassische On/Off-Kompressoren?
- Habt ihr bemerkt, dass Filter regelmäßige Wartung tatsächlich die Effizienz beeinflusst?

Ich bin neugierig auf echte Erfahrungswerte, nicht die COP-Zahlen aus dem Datenblatt.


5 Antworten
Markus-Breit24
Beiträge: 32
(@markus-breit24)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Spannend – ich bin ja eher am DIY-Ende unterwegs, aber soweit ich das verstanden hab, muss man bei der Montage selbst auch schon auf die Rohrleitungslängen und Querschnitte achten. Längere Rohre = höherer Druckverlust = mehr Stromverbrauch? Hat da einer konkrete Erfahrung gemacht?


Antwort
WernerKastner
Beiträge: 19
(@wernerkastner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Marcus,

da sprichst du einen Punkt an, der mir auch sehr am Herzen liegt. Meine Anlage läuft bei mir im Sommer eigentlich auch den ganzen Tag, aber ich versuche bewusst, die Stromkosten im Griff zu behalten.

Bei mir sinds täglich etwa 6-8 Stunden aktiver Betrieb (morgens und nachmittags), nachts fahre ich runter auf 26-27°C. Ich habe eine ältere Inverter-Anlage, die Abrechnung im Juli liegt bei etwa 12-15 Euro pro Tag extra. Das ist verkraftbar.

Drei Tipps, die mir persönlich helfen:
1. Nutze dynamische Stromtarife – da kann man mit smarten Steuerungen echt Geld sparen. Ich hatte da vor kurzem einen Thread zum Thema MQTT: https://klimaanlagen24.net/smart-home/smart-home/app/mqtt-dynamischer-stromtarif-klimaanlage-automatisch-steuern-1782894000/ – hat mir viel geholfen.
2. Überprüf regelmäßig auf Muffgeruch oder Verschmutzung im Verdampfer. Das senkt die Effizienz massiv.
3. Nachts gezielt höher stellen – man merkt den Unterschied nicht, spart aber deutlich.

Welches Modell hast du denn?


Antwort
Gregor K.
Beiträge: 29
(@gregor_k_1988)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Bei mir gibts da weniger Kompromisse – R290-Anlage, Dämmung auf hohem Stand, und ganzjahresnutzung. Im Juli zahle ich gut 18-20€ pro Tag Stromkosten für die Kühlung, aber das ist mit R290 noch deutlich effizienter als mit R32 oder R410A gewesen wäre. Der GWP-Vorteil zahlt sich auch energetisch aus.

Wichtig: Filter-Verschmutzung kostet wirklich Effizienz. Wenn dein HEPA-Filter nicht regelmäßig getauscht wird, fällt die Kühlleistung messbar ab – nicht nur bei der Luftqualität, sondern auch beim COP.


Antwort
FrischluftHans67
Beiträge: 20
(@frischlufthans67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich kümmere mich sehr um die regelmäßige Wartung meiner Anlage und reinige Verdampfer und Filter nach Plan. Das ist bei mir tatsächlich der Schlüssel zur Effizienz: Eine saubere Anlage zieht weniger Strom.

Mein Verbrauch im Juli liegt bei etwa 10-12 Euro täglich, Split-Inverter, und ich fahre bewusst 25-26°C nachts. Die Apps zur Fernsteuerung helfen mir dabei, die Anlage auch von unterwegs aus zu optimieren. Wartung lohnt sich definitiv – bei mir sinds etwa 2-3 Filter im Sommer, aber das rechnet sich durch den geringeren Stromverbrauch.


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