Hallo zusammen,
ich steige nach knapp zehn Jahren wieder in die Klimatechnik ein und möchte dieses Mal gleich richtig anpacken – mit vollständiger Smart-Home-Integration und gezieltem Stromsparen.
Meine Situation: Ich arbeite im Homeoffice, habe einen durchschnittlichen Altbau-Wohnraum (ca. 35 qm) und mein Internet läuft über Home Assistant mit MQTT. Jetzt die große Frage: Viele empfehlen mir eine Split-Anlage, aber ich sehe überall diese mobilen Klimageräte mit Abluftschlauch – günstiger, schneller zu installieren, kein Handwerker nötig.
Meine Kernfrage ist nicht nur "Was kühlt besser?", sondern: **Wie realistisch ist es, den beworbenen SEER-Wert einer mobilen Anlage durch Automatisierung und intelligente Zeitplanung in der Praxis zu erreichen?** Bei einer Split-Anlage mit Inverter kann ich ja über die App und smarte Steuerung gezielt optimieren – ob sich das auch bei mobilen Geräten lohnt, verstehe ich noch nicht ganz.
Hat jemand Erfahrung damit, wie man bei einer mobilen Anlage durch Smart-Home-Integration tatsächlich messbar Strom spart? Oder bin ich damit auf der falschen Fährte?
Danke für euer Input!
Deine Überlegung zur Automatisierung ist genau richtig, Markus. Ich verfolge die neuen Features bei Split-Systemen und deren Smart-Home-Integration sehr genau, und es ist bemerkenswert, wie viel man über intelligente Regelung sparen kann.
Mobile Geräte sind – ehrlich gesagt – für die von dir geplante Optimierung schlicht nicht gebaut. Die Hersteller von mobilen Lösungen setzen nicht auf API-Anbindung, weil die Zielgruppe meist Personen sind, die schnell kühlen wollen, nicht langfristig optimieren. Deine Perspektive passt einfach besser zu einer Split-Anlage mit Inverter und modularer Steuerung. Du wirst den Unterschied monatlich in deiner Stromrechnung sehen.