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27qm Wohnung, September-Herbst: Split vs. Monoblock energieoptimal?

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Tobias-Renner
Beiträge: 48
Themenstarter
(@tobias-renner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#310]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine 27qm Wohnung (Südausrichtung, Altbau) für die kommende Heiz- und Kühlsaison vorzubereiten. Aktuell bin ich noch ohne Klimagerät unterwegs, aber diesen September möchte ich endlich eine Lösung installieren.

Meine Anforderung: Ich brauche was, das sich smart steuern lässt und per Home-Automation (MQTT, Temperatur-Logging) integrierbar ist – idealerweise mit minimalem Stromverbrauch. Im Sommer will ich kühlen, im Winter könnte die Wärmepumpenfunktion interessant sein.

Jetzt meine Frage: Für diese Raumgröße – reicht eine gute Mobile mit inverter aus, oder sollte ich doch eine Split einbauen? Mobile sind schnell installiert, aber ich frage mich, ob der Abluftschlauch und die geringere Effizienz im Dauerbetrieb (den ich automatisiert fahren würde) nicht doch zum Kostenfresser wird?

Hat jemand Erfahrung damit, wie sich die COP-Werte bei 27qm tatsächlich unterscheiden? Und: Welche Modelle lassen sich überhaupt sauber per IoT auslesen?

Danke schonmal!


1 Antwort
Klaus M.
Beiträge: 12
(@klaus_1967)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Tobias, für deine Anforderung würde ich klar zur Split tendieren – speziell wenn du MQTT-Monitoring im Kopf hast. Hier ist mein Gedanke:

Bei 27qm und Südfront ist eine 3,5–5,2 kW Inverter-Split (gutes SEER 5.5+) dauerhaft günstiger als eine Mobile im Betrieb. Der Abluftschlauch einer Monoblock kostet dich dauerhaft Energie, weil Raumluft raus = neue warme Luft rein. Das ist Thermodynamik, nicht Marketing.

Für die Smart-Home-Integration: Daikin und Mitsubishi haben hier die besten APIs. Manche neueren Modelle funken direkt über WLAN, andere brauchst du einen Gateway. Kostenpunkt: Split insgesamt ca. 1500–2200€ installed, amortisiert sich bei deinem Profil in 3–4 Jahren.

Mobile: Schneller weg, aber COP sinkt im Vergleich real um 20–30%, gerade bei Dauerautomatisierung. Das merkt man dann auf der Rechnung.

Meine Empfehlung: Rechne mal mit den Herstellerdatenblättern beide Szenarien durch – nutze die BTU-Formel (Raumgröße × 100 + 1000 für Südseite), dann siehst du selbst, wo die Leistung realistisch landet.


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