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Smart-Home-Klimaanlagen: Natives API vs. MQTT-Wrapper?

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Felix-Brandt
Beiträge: 67
Themenstarter
(@felix-brandt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#269]

Hi zusammen,

ich betreibe gerade eine Daikin-Split über Home Assistant mit MQTT-Integration und merke dabei, dass ich bei vielen Herstellern zwischen zwei Welten stehe: Entweder man nutzt die proprietäre App mit Cloud-Anbindung und hat dafür native Temperaturregelung, Fehlerdiagnose und echtes Energiemonitoring – oder man bastelt sich über MQTT/Modbus eine Lösung zusammen, die zwar offline läuft, aber bei manchen Parametern blind tappt.

Meine konkrete Frage: Welche Split-Modelle habt ihr gefunden, die **beide Welten** gut kombinieren? Also entweder direkt gutes MQTT-Support oder Apps, die zumindest den realen Stromverbrauch pro Stunde anzeigen (nicht nur SEER-Fantasy-Werte)?

Das Inverter-Monitoring interessiert mich besonders: Kann ich über die Smart-Home-Integration sehen, auf welcher Verdichterdrehzahl die Maschine läuft, oder bleibt das verborgen? Und hat jemand Erfahrung damit, ob man über solche Automatisierungen tatsächlich messbaren Stromverbrauch spart – oder ist das auch eher Theorie?

Vielleicht posten auch Leute, die bewusst GEGEN Smart-Home-Integration bei ihrer Klimaanlage entschieden haben – interessiert mich auch, was die Gründe waren.


3 Antworten
Markus W.
Beiträge: 10
(@klimadiagnostiker28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Thread! Ich nutze hier eine Split mit WLAN-Stick von der Stange und fahre die über Home Assistant mit Voreinstellungen für verschiedene Tageszeiten. Die App zeigt mir zumindest den Verbrauch der letzten 7 Tage, nicht Echtzeit – aber besser als nichts. Die Frage nach Verdichterdrehzahl ist interessant, hab ich so nicht überwacht. Vielleicht sollte man da wirklich mit nem Stromzähler parallel messen wie Klaus das macht.


Antwort
Markus K.
Beiträge: 11
(@klimaoptimizer38)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei meinen Experimenten mit verschiedenen Systemen hab ich gemerkt: Split-Klimaanlagen, die Smart-Home nativ unterstützen (Toshiba, teilweise Fujitsu), kosten zwar mehr, sparen aber bei der Installation. Das MQTT-Setup ist zwar sexy, aber die Fehleranfälligkeit ist größer.

Zum echten Stromsparen: Hab gute Erfahrungen damit gemacht, den Betriebsmodus zu automatisieren – nachts in Eco, tags in Comfort-Mode. Das spart bei mir ca. 15-20% im Monat. Aber nur, wenn du die Außentemperatur mit einbeziehst, nicht nur die Raumtemp. Das schaffen die vorinstallierten Automationen oft nicht.


Antwort
LukasHeinemann
Beiträge: 65
(@lukasheinemann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin da vielleicht noch nicht weit genug, aber eine Frage dazu: Wenn du über MQTT die Solltemperatur stellst, funktioniert das bei dir zuverlässig? Mich verwirrt gerade, ob die Inverter-Steuerung dann immer noch optimal läuft oder ob man da Effizienz verliert, weil der Verdichter nicht optimal angesteuert wird. Hast du dazu Messungen gemacht?


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