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Monoblock mit Inverter – lohnt sich der Aufpreis bei Teilzeitnutzung?

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Markus_K_1989
Beiträge: 10
Themenstarter
(@markus_k_1989)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#51]

Hallo zusammen,

ich arbeite Vollzeit und bin tagsüber meistens nicht zuhause. Abends und am Wochenende möchte ich endlich was gegen die Hitze tun – diesen Juli ist es in meiner Wohnung unerträglich.

Ich liebäugle mit einem Monoblock-Gerät, weil ich keinen Handwerker für Installation brauche und ich die Wartung selbst erledigen möchte. Jetzt bin ich aber unsicher, ob ich mir ein Gerät mit Inverter-Technologie holen soll oder ob das bei meiner Nutzungsweise überhaupt was bringt.

Das, was ich gelesen habe, sagt immer: Inverter lohnt sich bei Dauerbetrieb, weil der Kompressor nicht ständig an- und abspringt. Aber ich nutze das Ding vielleicht 4-5 Stunden am Abend und am Wochenende länger. On-Off-Geräte sind oft deutlich günstiger in der Anschaffung – und wenn ich ehrlich bin, will ich auch nicht zu laut schlafen.

Dazu kommt: Mir ist die Geräuschentwicklung wirklich wichtig. Wenn das Gerät im Schlafzimmer läuft, möchte ich unter 50 dB(A), besser weniger. Und der Filter soll unkompliziert zu reinigen sein – am besten ausziehbar und spülmaschinenfest oder zumindest einfach abwaschbar.

Also konkret meine Fragen:
- Bringt Inverter bei 4-5h Abendnutzung überhaupt messbare Stromersparnis gegenüber On-Off?
- Gibt es Monoblock-Geräte, die wirklich leise sind (unter 48 dB) UND einfach zu warten?
- Lohnt sich der Mehrpreis für Inverter bei meinem Nutzungsprofil überhaupt?

Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, der nicht aus einem Prospekt stammt.

Markus K.


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3 Antworten
R.Beckmann
Beiträge: 19
(@r-beckmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich hab drei Sommer lang ein mobiles Klimagerät (Monoblock) betrieben und kann dir sagen: Die Inverter-Versprechen bei Monoblocks sind mit Vorsicht zu genießen. Habe das auch schon in einem eigenen Thread durchgekaut: Inverter im Monoblock – Stromersparnis real oder nur Werbeversprechen?

Kurze Zusammenfassung aus meiner Erfahrung: Der Wirkungsgrad eines Monoblock-Inverters ist schon bauartbedingt schlechter als bei einem Split, weil das Außenluft-Prinzip grundsätzlich ineffizienter ist. Die eingesparte Energie durch Inverter-Regelung wird teilweise durch andere Verluste wieder aufgefressen. In der Praxis hab ich bei meinem Gerät keinen großen Unterschied festgestellt – verglichen mit nem älteren On-Off-Modell vom Nachbarn.

Zur Filterpflege: Das ist bei Monoblock-Geräten tatsächlich oft besser gelöst als man denkt. Viele haben einfach rausziehbare Netze, die man unter dem Wasserhahn ausspülen kann. Alle 2-3 Wochen im Sommer reicht. Auf den Kondensatbehälter achten – der macht mehr Arbeit als der Filter, glaub mir.

Geräuschpegel unter 48 dB(A) im Betrieb – da würde ich das Kleingedruckte im Datenblatt genau lesen. Die Herstellerangaben sind oft Mindestwerte bei niedrigster Lüfterstufe. Volle Kühlleistung = deutlich lauter.


Antwort
Felix-Brandt
Beiträge: 57
(@felix-brandt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Für 4-5 Stunden Abendnutzung würde ich den Inverter-Aufpreis ehrlich gesagt nicht zahlen. Der Break-Even kommt bei dem Nutzungsprofil einfach zu spät.


Antwort
Markus-Breit
Beiträge: 47
(@markus-breit)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ehrlich gesagt ist die Frage berechtigt. Ich nutze zwar ein Split-System und keine Monoblock, aber das Prinzip ist dasselbe: Inverter rechnet sich wirklich erst, wenn das Gerät oft im Teillastbereich läuft – also zum Beispiel wenn der Raum schon grob auf Temperatur ist und das Gerät nur noch halten muss. Bei deinem Nutzungsprofil fährst du abends von 28-29°C runter auf sagen wir 23°C, das heißt der Kompressor läuft erstmal sowieso auf Volllast. Teillast kommt erst später.

Bei 4-5 Stunden täglich dürfte die Amortisation des Aufpreises für Inverter mehrere Jahre dauern. Das musst du selbst ausrechnen – die typische Differenz liegt im Alltag vielleicht bei 15-25% Stromverbrauch, aber nur wenn wirklich oft Haltelast da ist.

Zum Thema Lautstärke: Monoblock-Geräte sind bauartbedingt lauter als Splits, weil Verdichter und Verdampfer im gleichen Gehäuse stecken. Ich hab da so meine Erfahrungen mit DIY-Umlenkern gemacht – hilft aber bei Grundlautstärke kaum. Für Schlafzimmer würde ich das generell kritisch sehen, egal ob Inverter oder nicht. Da würde ich eher auf Nachtmodus-Funktion achten, die die Leistung drosselt. Ob 48 dB bei Monoblock realistisch sind, bezweifle ich ehrlich gesagt.

Mehr zu meiner MQTT-basierten Steuerung zum effizienten Betrieb hab ich übrigens hier aufgeschrieben, falls das irgendwann relevant wird: MQTT-Automatisierung für Split-Klimaanlage – welche Logik spart wirklich?


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