Ich hab das früher auch überlegt, muss dich aber ehrlich warnen: Die meisten Leute überschätzen, was Nachtstromtarife beim Kühlen bringen. Das Problem ist die Trägheit – wenn du tagsüber eine Wohnung aufheizen lässt und nachts mit billiger Energie kühlen willst, brauchst du massive Speichermasse (dicke Wände, viel Wasser). In modernen Wohnungen funktioniert das kaum. Dazu kommt: Wer behauptet, eine einfache Tagesregelung spart spürbar, hat die Thermodynamik nicht verstanden. Lieber in ein gutes Inverter-Gerät investieren und die richtige COP im Normalbetrieb nutzen als auf Tarif-Hokuspokus setzen.
Du brauchst ohnehin einen Fachbetrieb für die Installation – der kann dir auch sagen, welche Stromleitung zur Verfügung steht. Bei meiner Planung war das wichtiger als Tarif-Überlegungen. Kauf ein gutes Gerät mit Inverter, lass es richtig dimensionieren, und vergiss die Tarif-Spielchen. Das bringt Dir am Ende mehr als jedes Smart-Home-Setup.