Moin zusammen,
ich bastle ja schon lange an eigenen Lösungen rum, aber bei der Faustregel für Kühlleistung bin ich jedes Mal aufs Neue unsicher. Im Netz liest man überall was anderes – manche sagen 100W pro qm, andere 150W. Das kann ja nicht stimmen, wenn der eine Raum dunkle Wände hat und der andere tagsüber Vollsonne von außen abbekommt.
Mein konkretes Problem: Ich hab ein Schlafzimmer (ca. 20qm, Nordseite, beschattet) und daneben ein Wohnzimmer (ca. 45qm, zwei große Südwestfenster). Muss ich da wirklich zwei verschiedene Geräte dimensionieren? Und wie viel Einfluss haben Dämmung, Fenstertyp und Sonneneinstrahlung WIRKLICH?
Für meinen eigenen DIY-Kühler brauch ich da ne solide Grundlage, sonst kaufe ich mir da was falsches zusammen. Hat jemand von euch ne Methode, die über die bloße qm-Rechnung hinausgeht?
Guter Punkt, Burkhard! Für meine MQTT-Automatisierung hab ich da tatsächlich n Gedankenexperiment durchgerechnet. Wenn du ne normale Wärmeisolation hast und normale Fenster, ist die 100–120 W/qm-Regel n guter Start. Entscheidend: Wie lange knallt die Sonne direkt rein? Im Wohnzimmer würde ich dann eher 4,5–5,5 kW einplanen, Schlafzimmer 2–2,5 kW. Aber wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, müsste man die Wärmequellen durchrechnen – Sonneneinstrahlung nach Orientierung, Personenanzahl, PC/Geräte, Dämmqualität.
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Schon klar, warum dich das nervt. Die Faustregeln im Netz sind oft zu pauschalisiert. Zu wenig Leistung = Gerät läuft immer auf Hochtouren, zu viel = Inverter hat keine Chance, effizient zu regeln. Für deine beiden Räume würde ich sagen: Schlafzimmer (Nordseite, 20qm) brauchst du maximal 2–2,2kW. Wohnzimmer (45qm, Südwest, Vollsonne) eher 5–5,5kW. Die große Variable ist echt die Sonneneinstrahlung – wenn dein Wohnzimmer mittags 3–4 Stunden direkte Sonne abbekommt, dann musst du großzügiger rechnen. Such dir ne Online-Lastberechnung zusammen oder setz dich ne halbe Stunde hin und dokumentier: Fenstertyp (dreifach verglast?), U-Wert Wand, wie viel qm Fenster pro Raum, innere Lasten.