Hallo zusammen,
ich bin gerade wieder am Überlegen, wie ich meine Mietwohnung kühlen kann, ohne dabei die Bank zu sprengen. Im August ist es echt unerträglich geworden und mein Stromzähler dreht sich ständig.
Jetzt meine Frage: Ich würde gerne eine günstige mobile Klimaanlage kaufen – so ein Monoblock-Gerät mit Abluftschlauch zum Fenster raus. Das sollte doch erlaubt sein, ohne dass ich den Vermieter fragen muss? Oder muss ich da trotzdem anmelden?
Alternativ denke ich auch über eine Split-Anlage nach, aber da würde ich ja ein Außengerät montieren müssen und das scheint komplizierter zu werden. Mein Vermieter ist da eher stur und würde das wahrscheinlich nicht so einfach genehmigen.
Ich möchte vor allem auf meine Stromkosten achten. Was ist denn die stromsparendere Lösung für eine Mietwohnung? Und wo genau liegen eigentlich die rechtlichen Grenzen bei uns Mietern? Kann mir da jemand einen praktischen Überblick geben, ohne dass ich mir da ne 50-seitige Betriebsanleitung durchlesen muss?
Danke vorab!
Hallo Rainer H.,
das ist tatsächlich ne häufige Frage. Rechtlich: Mobile Geräte mit Abluftschlauch sind in der Regel erlaubt, ohne Genehmigung – das ist kein Umbau der Wohnung. Split-Anlagen sehen die Vermieter oft kritischer, weil da Bohrungen ins Mauerwerk gehen.
Zur Effizienz: Hier wird's interessant. Mobile Monoblock-Geräte sind echte Stromfresser, weil die warme Luft aus dem Kompressor über denselben Schlauch abgeleitet wird – das erzeugt Unterdrück in der Wohnung und zieht wieder warme Luft rein. Der COP liegt oft nur bei 2-3.
Eine Split-Anlage mit Inverter-Technologie dagegen erreicht SEER-Werte von 7-9. Das ist nochmal ne ganz andere Liga. Wenn dein Vermieter da mitspielt, sparst du langfristig deutlich mehr Strom – die Amortisation kommt je nach Nutzungsdauer zusammen.
Tipp: Sprich mit deinem Vermieter trotzdem. Manche lassen sich mit Split-Anlagen überreden, wenn man zeigt, dass das für alle besser ist. Ich hab das bei mir auch durchbekommen.
Viel Erfolg!