Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor einer Entscheidung und würde gerne von Eurer Erfahrung profitieren. Meine Wohnung hat einen großen Süd-Balkon und die Schlafzimmer gehen nach Norden. Im Sommer ist der Südtrakt ab 11 Uhr kaum noch zu halten, während die Nordseite eigentlich nur durch die geschlossenen Türen vom Rest aufgeheizt wird.
Ich überlege, ob es Sinn macht, zwei kleinere Split-Anlagen einzubauen (eine für Südseite, eine für Nord), oder ob eine größere Multisplit-Lösung mit zwei Innengeräten effizienter wäre. Mich interessiert besonders: Kann ich die Kühlleistung wirklich gezielt pro Raum steuern, wenn ich intelligente Steuerung nutze? Und wie wirkt sich das auf den Stromverbrauch aus, wenn die Nordseite kaum Kühlung braucht?
Im Winter heize ich mit der Anlage ja auch – da könnte die Asymmetrie natürlich ganz anders aussehen. Worauf sollte ich schon jetzt bei der Planung achten, bevor ich mich festlege?
Danke für Eure Tipps!
Hallo Werner! Das klingt nach einer klassischen Multisplit-Situation. Mein Tipp: Lass einen Fachbetrieb die thermische Last für beide Seiten separat berechnen (nicht nur Quadratmeter, sondern Fenster, Ausrichtung, Dämmung). Dann siehst Du, ob die Südseite wirklich 70 % und die Nordseite nur 30 % der Gesamtlast ausmacht.
Bei so einem Verhältnis hätte eine Anlage mit unterschiedlich großen Innengeräten Vorteile – eine grössere für Süd, eine kleinere für Nord. Das regelt sich dann übers Smart-Home selbst.