Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt seit ein paar Wochen intensiv damit, ob ich die Planung einer Split-Klimaanlage für unser Schlafzimmer und das Arbeitszimmer selbst übernehmen kann, bevor ich einen Fachbetrieb beauftrage. Mir geht es hauptsächlich darum, nicht völlig ahnungslos in das Gespräch zu gehen und vielleicht bei der Planung schon Fehler zu vermeiden, die später teuer werden.
Jetzt bin ich aber an einem Punkt, wo ich unsicher werde: Die Leitungsführung vom Innengerät zum Außengerät ist bei uns leider nicht ganz trivial. Das Außengerät soll an der Rückseite des Hauses stehen, die Leitungen müssten durch eine Außenwand, dann vermutlich noch ein Stück durch den Keller oder entlang der Fassade. Ich habe grob gemessen und komme auf etwa 8–10 Meter, bin mir aber nicht sicher ob ich da irgendwo einen Versatz oder eine Steigung nicht richtig eingerechnet habe.
Meine Fragen wären:
1. Wie schlimm ist es wirklich, wenn die tatsächliche Rohrleitungslänge von meiner Schätzung abweicht – sagen wir 3–4 Meter mehr als geplant?
2. Gibt es Faustregeln für die maximale Leitungslänge, die ich bei der Auswahl des Geräts beachten muss?
3. Oder ist das eh alles so komplex, dass ich die Planung besser komplett dem Fachbetrieb überlasse?
Es ist jetzt Anfang Juni, ich würde das gerne noch vor dem Urlaub Ende Juli halbwegs geplant haben. Danke schon mal!
Wie Markus oben schreibt, das mit dem Kältemittel ist wirklich der entscheidende Punkt – das unterschätzen viele. Ich hab selbst mal erlebt dass jemand aus unserem Bekanntenkreis dem Monteur eine falsch gemessene Länge gegeben hat, die Anlage lief dann von Anfang an nicht richtig und die Fehlersuche hat mehr gekostet als wenn man's gleich richtig gemacht hätte. Also lieber einmal mehr nachmessen.