Hallo zusammen, ich beschäftige mich jetzt seit ein paar Monaten mit der Frage, ob man nicht statt einer klassischen Split-Anlage mit R32 oder anderen fluorierten Kältemitteln eine erdgestützte Kühlanlage selbst umsetzen könnte. Die GWP-Werte, die Hersteller bei modernen mobilen Geräten behaupten, sind ja immer noch fragwürdig – selbst R32 mit angeblichen 675er GWP-Werten ist kein Heilsbringer, wenn man die Lebenszyklusanalysen kritisch hinterfragt.
Meine Überlegung: Unser Grundstück hat reichlich Platz, und im Keller sind die Temperaturen im Sommer deutlich kühler. Könnte man dort nicht ein System bauen – mit Rohren ins Erdreich, vielleicht sogar thermische Speichermassen nutzen – um die warme Raumluft über passive oder aktive Prozesse runterzukühlen? Ohne Kältemittel, ohne Umweltrisiko?
Wie realistisch ist das wirklich im DIY-Betrieb? Welche technischen Hürden gibt es? Und lohnt sich der Aufwand gegenüber einer Standard-Split-Lösung – auch wenn diese klimaschädlicher ist?