Hallo zusammen, ich bin gerade in einer interessanten Situation. Im Büro haben wir bisher nur mit einem günstigen Verdunstungskühler herumgedoktert – reicht für die meisten Tage so halbwegs, aber bei dieser Hitze im Juli ist das einfach frustig.
Jetzt überlege ich: Kann ich damit leben, oder muss es wirklich eine Split-Anlage sein? Ich kenne mich ja mittlerweile mit Split-Systemen aus – habe ja selbst zwei installiert – aber die Investition ist natürlich ne andere Hausnummer als nen mobiles Gerät für 200-300 Euro.
Die zentrale Frage: Bei welchen Bedingungen reicht ein Luftkühler wirklich aus, und ab wann wird das zur Energieverschwendung, weil der einfach nicht nachkommt? Gibt es da ne praktische Faustregel? Ich interessiere mich besonders dafür, wie ich das per Smart Home tracken könnte – also ob ich über die Raumtemperatur und Feuchte gezielt messen kann, wann die echte Kühlung nötig wird.
Danke für ehrliche Einschätzungen!
Kurz und knapp: Luftkühler funktionieren nur, wenn die Luftfeuchte niedrig ist – bei hoher Feuchte bringen die praktisch nichts. In deinem Büro wüsste ich gern: Wie feucht ist es denn typischerweise? Wenn du bei 60% rel. Feuchte und 28°C steckst, vergiss den Kühler. Da brauchst du echte Verdampfungskühlung mit Entfeuchtung. Split wäre dann die saubere Lösung, vor allem wenn du es ja ohnehin smart steuern magst.