Hi zusammen, ich stehe gerade vor einer Entscheidung und würde gerne eure Erfahrung nutzen. Mein Büro im Homeoffice wird im Sommer regelmäßig über 28°C warm, und ich überlege, ob ich mit einem günstigen Luftkühler oder Verdunstungskühler arbeiten kann – oder ob ich doch in eine Split-Klimaanlage investieren sollte.
Mich interessiert konkret: Bei welchen Bedingungen reicht wirklich ein Luftkühler aus und wann wird man damit frustriert? Ich habe gelesen, dass Verdunstungskühler nur bei niedriger Luftfeuchte effektiv sind, aber ich kenne die Werte bei mir nicht.
Auch die Stromkosten interessieren mich – ein Luftkühler verbraucht ja deutlich weniger als eine Split-Anlage, aber nützt mir das, wenn er nicht kühlht? Gibt es da echte Messwerte, die ich vergleichen kann?
Ich bin kein Anfänger bei Klimatechnik (habe mich schon viel mit Dimensionierung beschäftigt), aber bei mobilen Geräten fehlt mir die praktische Erfahrung. Was würdet ihr mir empfehlen – erst testen oder gleich richtig machen?
Kurz und ehrlich: Luftkühler sind meist teures Spielzeug für Marketingversprechen. Wenn du ernsthaft arbeiten musst, brauchst du 21–23°C konstant – und das schafft dir nur echte Kühlung mit Verdichter. Split ist hier nicht verhandelbar.
Hi Thomas! Das ist ne gute Frage für den August, wenn die Hitze wirklich nervt. Ich bin da eher der Typ, der sich direkt für eine Split-Anlage entscheidet – hab das in meiner ersten Wohnung auch gemacht. Ein Luftkühler ist im Prinzip nur gut, wenn du damit rechnen kannst, dass die Raumluftfeuchte relativ niedrig bleibt. Bei uns im norddeutschen Sommer ist das aber eher selten der Fall. Die Dinger kühlen dann wirklich nur noch marginal ab. Eine kleine Split-Anlage (R32, ab ca. 1.500 EUR) ist langfristig deutlich zuverlässiger, und wenn ich es richtig sehe, ist das auch bei der Amortisierung besser – vorausgesetzt, du nutzt sie sinnvoll und nicht im Dauervollgas-Modus.