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Split vs. Mobile Klima: Wann lohnt sich der Umstieg für COP-Optimierung?

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Markus_197889
Beiträge: 5
Themenstarter
(@markus_197889)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#96]

Hallo zusammen,

ne Frage, die mich schon länger beschäftigt: Ich nutze seit zwei Jahren ein mobiles Inverter-Gerät und messe regelmäßig meinen Stromverbrauch – mit ehrlich gesagt eher ernüchternden Ergebnissen. Die Herstellerangaben zum COP liegen bei ca. 3,2, real kriege ich in den Sommermonaten aber nur etwa 2,4 bis 2,7 hin. Schlauch-Ineffizienzen, Wärmerückstrahlung durchs Fenster, das Übliche eben.

Jetzt überlege ich, ob eine Split-Anlage mit R32 wirklich so viel effizienter ist wie überall behauptet wird. Ich habe hier im Forum schon viel über SEER-Werte und echte Amortisationsrechnungen gelesen – und es scheint, dass manche von euch damit richtig gute Ergebnisse fahren.

Meine Situation: 40-qm-Wohnzimmer, durchschnittliche Südwest-Verglasung, Miete (also Installationsfragen entstehen). Stromtarif ca. 32 ct/kWh.

Wie würdet ihr das bewerten? Lohnt sich der Aufwand wirklich, oder optimiere ich einfach meine jetzige Mobile noch besser? Interessieren würde mich auch: Wie misst ihr eure echten COP-Werte unter Last? Habt ihr da ne systematische Vorgehensweise?

Danke für ehrliche Einschätzungen!


3 Antworten
KlimaPlaner92
Beiträge: 33
(@klimaplaner92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Für meine geplante Split bin ich auch gerade bei dieser Überlegung. Mein Vermieter hat mir signalisiert, dass ne Split-Installation nur mit schriftlichem Genehmigungsantrag geht. Das finde ich ehrlich gesagt zu bürokratisch für meinen aktuellen Wohnsituation. Hast du das mit deinem Vermieter überhaupt schon angesprochen?


Antwort
InverterKing_42
Beiträge: 40
(@inverterking_42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das ist ne gute Frage, Markus. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Split-Anlagen mit Inverter-Technologie tatsächlich konsistenter hohe COP-Werte im Alltag halten – nicht nur auf dem Papier. Der Grund: Keine Leitungsverluste durchs Fenster, optimierte Kältemittelzirkulation. Bei mir mit R32 bleibe ich regelmäßig über 3,5 im Mittel, auch bei teilweise fragwürdiger Außenluftqualität.

Bei deinen 40 qm würde ich vorausrechnen: Split kostet Montage etwa 1500–2500€ (ohne Mieterprobleme). Mobile Geräte kosten dich bei deinem aktuellen COP über die Sommersaison realistisch 80–120€ pro Monat. Eine gute Split könnte das auf 50–70€ drücken – macht sich in 5–6 Jahren bezahlt. Aber: Die Mietsache ist der echte Blocker.


Antwort
Markus-Breit
Beiträge: 47
(@markus-breit)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hab deine Situation auch durch MQTT-Tracking für meine Split überwacht. Der COP-Unterschied wird erst richtig messbar, wenn du dein Gerät intelligent steuerst – also Vorkühl-Pausen einplanst, nicht ständig nachjustierst. Bei Mobilen ist das deutlich schwerer, weil die Effizienz-Reserven kleiner sind.

Meine Rechnung: Deine Mobile kostet dich real ~100€/Monat (4 Monate Sommer), Split spart dir da ~30–40€. Über 5 Jahre sind das 2000€ Ersparnisse, gegen 2000€ Installationskosten – break-even. Plus: Weniger Schlauch-Rumgefummel, weniger Lärm.


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