Hallo zusammen, ich bin seit Jahren auf DIY-Lösungen unterwegs und habe schon etliche Klimageräte am Leben erhalten, die andere schon aufgegeben hätten. Aber jetzt sitze ich selbst in einer feuchten Mietwohnung und muss mir was überlegen – ohne mich mit dem Vermieter anzulegen.
Die Frage ist: Kann ich hier pragmatisch eine Split-Anlage installieren, ohne massive Schäden zu hinterlassen? Oder bin ich mit einem mobilen Monoblock besser bedient? Im Netz liest man überall was anderes.
Zum Hintergrund: Mietwohnung, ca. 50 m² Wohnbereich, Südfenster, dicke Wärmespeicherung durch alte Mauern. Im Sommer unerträglich. Die Außenwand für ein Außengerät ist theoretisch erreichbar, aber die Rohrleitungswege wären nicht kurz. Ein Monoblock braucht nur Strom und einen Abluftschlauch.
Welche praktischen Erfahrungen habt ihr gemacht? Wo liegen die Grenzen bei Rohrleitungslängen, und wie nervös sollte ich wegen Nachbarschaft und Vermieter sein?
Du sprichst da einen Punkt an, den ich aus meiner Erfahrung mit Reparaturen kenne: Wenn die Rohre zu lang werden, verlierst du nicht nur Effizienz – du riskierst auch Ölrücklauf-Probleme im Verdichter, besonders wenn die Leitungen schlecht isoliert sind. Bei deinem Szenario mit den alten Wänden und nicht-kurzem Weg würde ich ehrlich eine fachmännische Bedarfsabschätzung machen lassen, bevor ich selbst anfange.
Aber noch wichtiger: Rechtlich bin ich hier schon vorher durchgelaufen – der Vermieter KANN dir das verbieten, und dann darfst du nicht einfach bohren. Das kostet dir später beim Auszug echtes Geld und Ärger.
Mein Rat: Erst mit dem Vermieter klären, dann entscheiden. Wenn Split nicht geht, Monoblock mit **ordentlicher Abdichtung** des Schlauchs – nicht mit Isolierband rumfummeln, sondern richtige Schlauchverbindungen.