Moin zusammen, ich bin gerade dabei, meine Klimas im Neubau intelligenter zu machen und bin jetzt unsicher geworden, welches Protokoll ich nutzen sollte. Ich hab da drei Varianten im Kopf: MQTT über einen Raspberry, Zigbee-Gateways (von Ikea oder Philips) oder einfach über Tuya-Apps. Als Handwerker baue ich die Anlagen ja selber ein, und ich möchte da auch später flexibel was anpassen können, ohne dass ich jedes Mal einen Techniker rufen muss.
Meine Frage: Welche Lösung ist am praktischsten für den Alltag? MQTT klingt nach viel Bastelei, aber dafür seh ich das volle Potenzial für richtige Automatisierungen. Tuya ist schnell eingerichtet, aber wie sieht's da mit der Verlässlichkeit aus, wenn der Cloud-Server mal ausfällt? Und Zigbee – ist das wirklich sicherer und stabiler als WLAN?
Habt ihr da echte Erfahrungen mit den Geräten? Worauf sollte ich beim Kauf achten, damit das Protokoll später auch wirklich zu meinen anderen Smart-Home-Geräten passt?
Hallo Bernd,
da sprichst du einen Punkt an, der mir vorher auch kopfzerbrechen bereitet hat. Meine Erfahrung: MQTT ist zwar am Anfang aufwendiger, aber genau das macht es auch am flexibelsten und zuverlässigsten. Ich hab das bei mir über einen Raspberry und Node-RED gelöst – damit kann ich die Split-Anlage nicht nur zur festen Zeit hochfahren, sondern auch auf Sensorwerte reagieren, z.B. Außentemperatur, Luftfeuchte, sogar auf Präsenz im Haus.
Tuya ist praktisch, aber die Cloud-Abhängigkeit ist halt ein echtes Problem. Wenn der Server weg ist oder du Internet-Probleme hast, fährst du im schlimmsten Fall im eigenen Haus rum und kannst die Klima nicht steuern. Das ist mir einmal im Urlaub passiert – nervig.
Zigbee ist ne gute Mittelversion: stabiler als pure WLAN-Lösungen, aber auch nicht so offen wie MQTT. Meine Empfehlung: Schau dir mal mein Thread zum Verdampfer-Problem an – da siehst du, wie MQTT mir geholfen hat, die Ursachen zu analysieren.
Welche Split-Modelle packst du denn rein? Das ist für die Wahl auch entscheidend.