Mich würde mal interessieren, wie ihr das seht: Ich verfolge seit Jahren, wie die Hersteller mit ihren SEER-Werten werben – und wenn ich dann nachrechne, was die Geräte im Sommer wirklich verbrauchen, passt das oft hinten und vorne nicht zusammen.
Ich habe gerade zwei mobile Geräte und eine Split-Anlage in meinem Tracking: Ein billiges Monoblock-Gerät vom Baumarkt (angeblich SEER 3,2), eine tragbare Split-Einheit mit Inverter (SEER 4,8 laut Datenblatt) und eine kleine 2,5-kW-Split-Klimaanlage (SEER 5,1).
Bei mir im August zeigt sich: Das teure Split-Gerät mit Inverter läuft bei konstanter Temperatureinstellung deutlich weniger als die anderen. Aber bei dem Monoblock-Gerät – da sind die Schwankungen krass. On/Off-Betrieb halt.
Was mich aber verwirrt: Warum ist der reale Verbrauch bei der tragbaren Split-Anlage (mit Abluftschlauch!) so nah an den Herstellerangaben, während das festinstallierte Split-Gerät in der Praxis weniger braucht als der SEER-Wert suggeriert? Liegt das an den Lastprofilen im echten Alltag, oder teste ich falsch?
Das hört sich nach nem interessanten Projekt an. Ich hab auch ne Split laufen seit nem Jahr und versuche über die App zu tracken, wann die Anlage am effizientesten läuft. Bei mir in der Wohnung merke ich deutlich, dass die Inverter-Technologie was bringt – wenn ich morgens die Temperatur runterfahre und dann den ganzen Tag konstant halten lasse, dann spart die Anlage echt. Aber wenn ich alle zwei Stunden was ändere, dann ist der Vorteil weg.
Bei deinen mobilen Geräten – könnten die nicht auch einfach schlechter dimensioniert sein für die Raum-Luftzirkulation? Bei mir hat nen Techniker gesagt, dass viele Modelle im Test unter optimalen Bedingungen gemessen werden, aber daheim ist oft eine Ecke kühl und die andere warm.