Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine Split-Klimaanlage für den Altbau zu planen und zu installieren. Bei der ganzen Recherche bin ich jetzt auf das Thema Verdampferreinigung gestoßen und frage mich, ob ich das später selbst machen kann oder ob ich dafür lieber einen Kältetechniker beauftragen sollte.
Die Installation selbst will ich soweit wie möglich verstehen – Rohrleitungsdimensionierung, Wanddurchbrüche, die ganze Systemkonfiguration. Aber wenn es um den laufenden Betrieb geht, bin ich mir unsicher: Wie oft muss der Verdampfer der Inneneinheit wirklich gereinigt werden? Im Juli läuft die Anlage ja jetzt auf Hochtouren und ich habe gelesen, dass sich da Verschmutzungen schnell aufbauen können.
Kann ich das selbst machen, ohne die Anlage zu beschädigen? Oder ist das eher etwas für den Fachbetrieb, zumal es ja auch um Hygiene und eventuell Legionellen gehen soll? Welche Reinigungsmittel sind geeignet? Und wie merke ich überhaupt, dass es Zeit für eine Reinigung ist – gibt es da messbare Indikatoren?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Bei mir läuft im Sommer die Analyse ständig über ein Smart-Home-System und ich protokolliere regelmäßig die Werte. Wenn der COP unerwartet sinkt oder der Druckabfall über der Inneneinheit zunimmt, könnte Verschmutzung der Grund sein.
Ich lass das einmal im Jahr vom Profi machen – kostet ca. 100-120€ – und mache dazwischen selbst nur die Oberflächenreinigung der Filter. Für echte Messwerte brauchst du aber Vakuumpumpe und Druckmanometer, die hat kaum eine Privatperson. Mein Rat: Lass die Tiefenreinigung dem Fachbetrieb, dann weißt du auch, dass alles nach Norm läuft.
Verdampfer selbst zu reinigen ist grundsätzlich machbar, aber man muss wissen, was man tut. Die Lamellen sind empfindlich – wenn du da mit falscher Kraft oder den falschen Mitteln rangehst, können die verbogen werden und der COP-Wert sackt ab. Das merkt man dann deutlich am Stromverbrauch.
Ich würde sagen: Einfache oberflächliche Reinigung des Filters kannst du machen, aber beim Verdampfer selbst sollte ein Fachmann ran – zumindest beim ersten Mal zum Lernen. Die können auch den Druck und die Temperatur kontrollieren und sehen sofort, ob was schiefgelaufen ist. Kostet zwar mehr, aber spart dir am Ende Frust und Schäden.
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