Mich beschäftigt schon länger, ob die ganze Werbegeschichte um R32 und niedrige GWP-Werte auch wirklich hält, was die Hersteller versprechen. Jetzt bin ich auf ein Problem gestoßen, das mich verwundert:
Bei meiner Recherche zu mobilen Klimageräten mit R32 lese ich überall, dass man die Innengeräte häufig reinigen soll – wegen Schimmelgefahr durch Kondensation. Aber je mehr man reinigt, desto mehr Feuchtigkeit und Chemikalien kommen ins Spiel. Das kann doch auch nicht gesünder sein als ein stabiles System?
Meine konkrete Frage: Fördern die häufigen Reinigungsempfehlungen bei R32-Geräten nicht selbst das Schimmelproblem? Und wie sieht das bei alternativen Kältemitteln wie Propan (R290) aus – sind die da robuster, weil man weniger oft reinigen muss?
Mich interessiert weniger die oberflächliche Marketing-Story als vielmehr: Wo liegen die echten Unterschiede in der Praxis? Habt ihr Erfahrungen mit wiederholter Inngeräte-Reinigung und deren Langzeitfolgen?
Guter Punkt, aber ich sehe das etwas entspannter. Bei meinen Split-Anlagen zeigt sich: Regelmäßige Reinigung ist nicht das Problem – es geht eher um die richtige Häufigkeit und Methode. Wenn du das Innengerät monatlich mit destilliertem Wasser abdampfst statt aggressive Sprays zu verwenden, minimierst du Schimmel und lädt nicht zu viele Chemikalien ein. Das funktioniert bei R32 genauso wie bei älteren Kältemitteln. Der Unterschied zu R290 liegt woanders: Propan ist zwar energieeffizienter, aber deutlich brennbar – da willst du nicht ständig rumfummeln. Meine Erfahrung: Eine einfache Wartungsroutine schlägt teure DIY-Reinigungsmittel. Das spart auch Nerven und Kosten.