Moin zusammen,
ich plane gerade meine Daikin-Split-Anlage smart zu integrieren und stehe jetzt vor einem interessanten Problem: Im September ist die Sonneneinstrahlung ja nicht mehr so brutal wie im Juli/August, aber ich will nicht in den Fehler verfallen, die Anlage unterdimensioniert auszulegen, nur weil es gerade "kühler" wird.
Meine Frage: Wie berücksichtige ich bei der Kühllast-Berechnung eigentlich den Unterschied zwischen großzügig verglasten Südfenstern und einer guten Wärmedämmung? Ich habe hier eine typische 70er-Jahre-Wohnung mit teilweise neuen Fenstern (U-Wert ca. 1,3), teilweise noch Altbestand. Die Südfassade bekommt ab 14 Uhr direkte Sonne.
Mein Plan: Ich will über MQTT eine Regellogik bauen, die je nach Jahreszeit und Fensterausrichtung die Solltemperatur anpasst. Aber dafür muss ich erst mal verstehen, ob ich die Basis-Kühlleistung für "worst case September" oder für "normalen Betrieb" dimensioniere. Hat jemand ne praxisnahe Methode, um das nicht zu wild zu schätzen?