Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, für mein Arbeitszimmer die wirtschaftlichere Lösung zu finden und würde gerne auf Basis von echten Messwerten argumentieren statt auf SEER-Prospekte zu verlassen.
Situation: 22 qm, Südseite, im August tagsüber 28–32°C. Ich habe gerade eine mobile Mono-Split mit 2,6 kW getestet und gleichzeitig bei einem Freund eine installierte Split-Anlage mit Inverter (auch 2,6 kW, R32) gemessen.
Bei mir zuhause (mobile): Durchschnittlich 1,2 kWh pro Stunde bei Dauerbetrieb (23–24°C), ohne richtig dichte Fensterabdichtung am Schlauch. Der Abluftschlauch verliert enorm.
Bei meinem Freund (Split): 0,65 kWh pro Stunde im gleichen Szenario, aber sein Zimmer ist besser gedämmt.
Meine Frage: Wie viel dieser Unterschied liegt wirklich an der Gerätetechnik (Inverter, geschlossenes System) vs. Installation und Umgebung? Gibt es bewährte Messmethoden oder Rechenwege, um hier fair zu vergleichen? Ich möchte verstehen, ob sich die Split-Installation für mein Zimmer amortisiert oder ob eine optimierte Mobile reicht.
Danke für praktische Tipps!
Sehr guter Vergleichsansatz! Mein Tipp: Nutze deine Stromzähler-Daten oder noch besser – wenn du die Geräte per Steckdose-Messgerät loggst – und berechne den realen COP: Stromverbrauch geteilt durch die tatsächliche Kühlleistung (misst du über Raumtemp-Änderung und Luftfeuchte).
Ich hab das bei meiner Split-Automation gemacht und dabei gemerkt, dass der COP im 3–4er Bereich liegt, nicht bei den versprochenen 5–6. Aber: Im Vergleich zur mobilen Freundin mit ihrer Mono ist meiner immer noch doppelt so gut.
Der fehlende Schlauch-Dichtsitz bei dir kostet garantiert den halben Effizienz-Vorsprung. Investier 15€ in Schlauch-Adaptersätze und Dichtungen, dann sind die Werte wieder fairer zu vergleichen. Dann erst entscheiden.