Da muss ich KlimaPlaner92 oben leicht widersprechen, zumindest was die Stundenabschätzung angeht. Bei einem gut gedämmten Neubau (was der Fragesteller ja angibt) und 28-29 Grad Sollwert wird ein Inverter-Gerät im Juni/Juli deutlich weniger laufen als angenommen – der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist bei 28-29 Grad Sollwert eben deutlich geringer als bei 24 Grad. Ich hab sowas mal für einen ähnlichen Fall hier im Forum durchgerechnet, die echten Verbräuche lagen beim Haltebetrieb auf 28 Grad erheblich unter dem was man intuitiv erwartet.
Aber grundsätzlich stimme ich zu: Variante 3 ist die günstigste. Und zu Ihrer Frage wegen Möbelschäden – bei normalen Holzmöbeln und Parkett sind 3 Wochen Hitze im deutschen Sommer eigentlich kein Problem. Kritischer wäre anhaltende hohe Luftfeuchtigkeit kombiniert mit Wärme, aber das ist im Sommer bei geschlossener Wohnung eher kein Thema. Ich hatte dazu übrigens auch schon beim Thema 28 qm Südfront Altbau – wie rechne ich die nötige Kühlleistung aus? was beigetragen, da gings auch um Wärmeeinträge und Materialbelastung.