Grundsätzlich gilt: Innengerät montieren, Wanddurchbruch setzen, Leitungen verlegen – das ist alles Heimwerkerarbeit wenn man handwerklich halbwegs fit ist. Was du auf keinen Fall selbst machen darfst (und darf ist hier wörtlich gemeint, F-Gase-Verordnung) ist alles was mit dem Kältemittelkreislauf zu tun hat. Also Leitungen anschließen, Vakuumieren, Einblasen – das muss eine zertifizierte Person machen. Viele Fachbetriebe bieten an, nur für den Kältemittelteil zu kommen wenn die Vorarbeit gemacht ist, das drückt den Preis spürbar. Beim UV-Schutz der Außenleitungen bitte nicht sparen, hab das schon bei Nachbarn gesehen wo nach 2-3 Sommern die Dämmung gerissen war wegen billiger Verkleidung – schau dir dazu gern mal Leitungsverlegung außen: UV-Schutz, Gefälle und Befestigungsabstände an, da ist das ausführlich erklärt.
Ich würd mal kurz Wasser in den Wein kippen: Die Frage ob man selbst Hand anlegen kann ist das eine – aber überleg dir auch gleich am Anfang, wie du hinterher den tatsächlichen Stromverbrauch kontrollierst. Hersteller schreiben auf die Kartons SEER-Werte die unter Laborbedingungen entstehen. Was das Gerät bei dir im realen Betrieb zieht, bei 35 Grad Außentemperatur und nem Raum mit Südwestfenster, das ist eine andere Geschichte. Ich hab mir damals einen günstigen Energiezähler zwischengesteckt – COP selbst messen ist nicht so kompliziert wie es klingt. Zur eigentlichen Montagefrage: Das Mechanische kannst du selbst machen, aber unterschätz den Aufwand für die Wanddurchführung nicht, besonders bei Ziegel kann das je nach Wandstärke eine Weile dauern.