Hallo zusammen,
ich habe eine Frage, die mich beim Stromverbrauch beschäftigt: Letztes Jahr hatte ich eine mobile Klimaanlage mit Abluftschlauch, jetzt bin ich auf eine Split-Anlage umgestiegen. Auf dem Papier sieht das toll aus – der SEER-Wert ist deutlich höher als bei dem alten Monoblock-Gerät. Aber mich würde interessieren: Gibt es bei der Monoblock wirklich versteckte Ineffizienzen, die über die reinen Herstellerangaben hinausgehen?
Ich versuche ja, den Stromverbrauch im Griff zu behalten – gerade jetzt im August, wenn die Anlage täglich läuft. Bei der Split messe ich mit meinem Smart-Meter etwa 1,2–1,4 kWh pro Tag bei 26°C Solltemperatur. Meine Frage: Hatte ich mit der Monoblock insgesamt höhere Nebenkosten, oder war das auch gar nicht so schlecht? Interessiert mich für die Bilanz und vielleicht für eine künftige Kaufentscheidung.
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Das ist eine gute Überlegung. Genau diese Aspekte – Systemeffizienz, Regelverhalten, Wärmeverluste in den Schläuchen – sind oft nicht im SEER abgebildet. Bei meiner Rückkehr in die Klimatechnik habe ich gelernt, dass Wartung und richtige Betriebsweise einen großen Unterschied machen. Bei der Split solltest du aber auch auf regelmäßige Verdampfer-Reinigung achten, weil verschmutzte Filter den COP schnell senken. Das hatte ich bei meinen Multisplit-Inspektionen immer wieder gesehen – wenn vernachlässigt, kostet das schnell 5–10% extra Strom. Deine 1,2–1,4 kWh pro Tag klingt für die Jahreszeit realistisch, sofern die Anlage gut dimensioniert ist.