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Split-Klimaanlage: Was kann ich bei der Montage selbst machen?

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T.Bergmann
Beiträge: 26
Themenstarter
(@t-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#46]

Hallo zusammen,

ich hab mir letzte Woche endlich eine Split-Klimaanlage für mein Wohnzimmer gegönnt – erster Sommer in der neuen Wohnung und die Hitze ist kaum auszuhalten. Bin aber absolutes Greenhorn was das Thema Installation angeht und frage mich jetzt, was ich davon eigentlich selbst übernehmen kann und wo ich zwingend einen Fachbetrieb brauche.

Ich hab ein bisschen recherchiert und verstehe, dass der Kältemittelkreislauf auf jeden Fall von einer zertifizierten Person gemacht werden muss. Aber was ist mit dem Rest? Innengerät aufhängen, Wanddurchbruch bohren, Leitungen verlegen – geht sowas als Heimwerker wenn man handwerklich nicht ganz ungeschickt ist? Oder ist das mehr Aufwand als ich mir vorstelle?

Habe gelesen, dass manche Leute die Vorbereitung selbst machen und dann nur für den Kältemittelanschluss und die Inbetriebnahme jemanden kommen lassen. Klingt verlockend weil die Montagekosten ja nicht ohne sind. Aber ich will auch keinen Fehler machen der mir hinterher teuer wird oder die Garantie kostet.

Gerät ist eine 3,5kW Inverter-Split von einem gängigen Hersteller, Raum ist ca. 25m². Wohnung liegt im 2. OG, Außenwand ist eine normale Ziegelwand.

Wäre super wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann wie er das angegangen ist. Was habt ihr selbst gemacht, was dem Profi überlassen? Und worauf sollte ich besonders achten damit das im Sommer zuverlässig läuft?

Danke schon mal!
T.Bergmann


6 Antworten
R.Beckmann
Beiträge: 19
(@r-beckmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich komm vom Monoblock-Lager und hab selbst noch keine Split-Erfahrung, aber soviel ist klar: Der Kältemittelkreislauf ist nix für den Heimwerker, punkt. Was mich bei deiner Beschreibung eher interessieren würde – 3,5kW für 25m², das klingt nach recht üppiger Auslegung. Je nach Dämmung und Sonneneinstrahlung kann das dazu führen dass das Gerät ständig taktet anstatt sauber im Teillastbereich zu laufen. Ob Inverter oder nicht, ein überdimensioniertes Gerät frisst unnötig Strom.


Antwort
Markus_K_1978
Beiträge: 39
(@markus_k_1978)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Die Aufteilung die du beschreibst – Vorbereitung selbst, Kältemittel dem Profi – ist grundsätzlich sinnvoll. Aber ich würde trotzdem darauf achten, dass der Fachbetrieb am Ende die komplette Inbetriebnahme protokolliert, inklusive Vakuumierung und Drucktest. Ich hab in einem anderen Kontext gemerkt wie schnell man denkt "läuft ja" aber der Unterdruck hält in Wirklichkeit nicht richtig. Schau mal hier, das Thema Kältemittelleitungen verbunden, Vakuumpumpe läuft – warum hält der Unterdruck nicht? ist da sehr aufschlussreich. Heimwerkermäßig den Wanddurchbruch bohren und das Innengerät hängen ist unkritisch, aber beim Kältemittelsystem würde ich keine Experimente machen – schon allein wegen der F-Gase-Verordnung.


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SmartCool_Felix
Beiträge: 29
(@smartcool_felix)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Was SmartCool_Felix und die anderen sagen stimmt soweit. Ich ergänze noch: Wenn du die Leitungen verlegst, achte unbedingt auf das richtige Gefälle zum Außengerät hin und auf UV-festen Kabelkanal draußen. Das klingt trivial ist es aber nicht – hatte beim Wanddurchbruch selbst einige Versuche gebraucht bis Abdichtung und Gefälle gepasst haben, dazu gibts hier auch einen Thread: Wanddurchführung für Kältemittelleitungen. Für das Vakuumieren und Befüllen brauchst du definitiv den Profi, daran führt kein Weg vorbei.


Antwort
KlimaVergleich7
Beiträge: 24
(@klimavergleich7)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich bin gerade auch in einer ähnlichen Situation für meine 70m²-Wohnung und hab mich da viel eingelesen, schau mal in meinen Thread Inverter vs. On/Off Split für 70m² da ist auch was über Installationskosten drin. Kurz zur deiner Frage: Die meisten Fachbetriebe machen das sog. "Bauherrenseitige Vorbereitung" Konzept mit – also du bohrst, du hängst das Innengerät, du verlegst schon mal die Rohrleitungen. Der Elektriker/Kältetechniker kommt dann nur noch für den finalen Anschluss. Spart schon einen guten Teil der Arbeitskosten. Aber frag vorher beim Betrieb nach ob die das akzeptieren, nicht alle wollen das.


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