Grundsätzlich stimme ich zu, aber ich würde einen Punkt ergänzen den viele unterschätzen: die Kühlung der Elektrogeräte im Raum. Fernseher, PC, Stehlampen – die geben alle Wärme ab und die Klimaanlage muss die dann wieder rausschaffen. Im Sommer konsequent unnötige Standby-Geräte abstöpseln ist simpel und kostet nichts.
Bei meinen zwei selbst mitinstallierten Anlagen hab ich außerdem gemerkt dass die Positionierung des Innengeräts enorm wichtig ist. Wenn die Luft gut zirkulieren kann ohne direkt auf Personen zu blasen, läuft das System gleichmäßiger im Teillastbereich statt ständig an/aus zu regeln.
Zum Thema Folie auf Fenstern: hab ich probiert, sieht aus wie Hausfriedensbruch und bringt aus meiner Erfahrung weniger als anständige Außenjalousien. Wer keine Außenlösung nachrüsten kann, sollte wenigstens Thermovorhänge probieren.
Gute Frage, das beschäftigt mich seit meiner Pensionierung auch immer wieder. Ich hab letzten Sommer systematisch ausprobiert, was wirklich hilft. Das Ergebnis: Außenjalousien sind der mit Abstand größte Hebel. Innenrollos halten zwar die direkte Sonne ab, aber die Wärme ist da ja schon im Raum.
Dazu hab ich alle Fensterdichtungen erneuert – einfache Schaumstoffstreifen, hat vielleicht 15 Euro gekostet. Ob das den Stromverbrauch der Anlage messbar gesenkt hat, kann ich ehrlich gesagt nicht mit Zahlen belegen, aber es zieht spürbar weniger.
Deckenventilator in Kombination mit der Splitanlage finde ich sinnvoll – der Ventilator verteilt die Kühlluft im Raum besser, die Anlage muss nicht so tief kühlen. Meine läuft seitdem seltener auf höherer Stufe.
Was ich noch nicht gelöst hab ist das Thema Kältemittel – meine alte Anlage hat noch R410A drin, und das wurmt mich. Falls dich das Thema Kältemittel und GWP auch interessiert, hab ich das hier im Kältemittel-Thread ausführlicher diskutiert.