Ich bin gerade dabei, meine Wohnung smarter zu machen – Home Assistant, MQTT, der ganze Stack. Jetzt stellt sich mir die Frage: Soll ich mir ne Split-Klimaanlage einbauen lassen oder erst mal mit nem mobilen Gerät experimentieren?
Die mobilen Dinger sind ja lockerer zu installieren, aber ich hab da massive Zweifel, ob ich die überhaupt sinnvoll in meine Automatisierung integrieren kann. Die meisten Modelle haben entweder nur ne Infrarot-Fernbedienung – also komplett unpraktisch für echte Automatisierung – oder ne App, die ohnehin nur mit proprietären Clouds funktioniert.
Bei Split-Anlagen bin ich mir auch nicht sicher. Ich hab gelesen, dass viele Hersteller behaupten, ihre Geräte wären 'MQTT-ready' oder 'Alexa-kompatibel'. Meine bisherigen Erfahrungen damit sind ehrlich gesagt ernüchternd. Die Verbindung bricht ab, die API ist undokumentiert, und am Ende sitzt man doch wieder vor der Fernbedienung.
Kann mir hier jemand Klartext sagen: Welches System lohnt sich wirklich, wenn ich echte Energieeffizienz durch intelligente Automatisierung erreichen will – nicht nur theoretisch, sondern praktisch im Alltag?
Ich bin da eher vorsichtig mit großen Versprechungen – aber eines kann ich sagen: Mobile Geräte sind für echte Automatisierung einfach nicht geeignet. Bei Split würde ich dir empfehlen, vorher mit dem Installateur zu klären, ob die Anlage monitörbar ist und ob es offene Protokolle gibt. Wartung und regelmäßige Filter-Checks sind ohnehin wichtiger als jede App-Spielerei – ohne das läuft nichts zuverlässig. Hast du dich schon mit dem Energieverbrauch auseinandergesetzt, den mobile Geräte sonst noch haben?
Das ist genau mein Thema. Ehrlich gesagt: Split ist die einzige ernstzunehmende Option für echte Automatisierung. Mobile Geräte sind dafür einfach nicht gebaut – die IR-Fernbedienung ist ein Relikt aus der Vordigital-Ära.
Bei Split-Anlagen hast du allerdings recht, dass viel versprochen wird. Mein Tipp: Vergiss die Hersteller-Apps. Schau dir stattdessen an, welche Modelle native Schnittstellen haben oder zumindest von der Community reverse-engineert wurden. Mit Inverter-Geräten kannst du dann über Lastmanagement und intelligente Nachtabsenkungen schon 25–30% Stromverbrauch einsparen – hab ich selbst über acht Jahre dokumentiert. Das funktioniert aber nur, wenn du die Anlage wirklich steuern kannst, nicht nur die Solltemperatur einzustellen.
Wenn MQTT und Home Assistant dein Standard sein sollen, frag im Voraus beim Fachbetrieb nach, ob das Modell von der Tasmota- oder OpenHAB-Community unterstützt wird. Das spart dir hinterher viel Frustration.