Hallo zusammen,
mal eine etwas andere Frage von mir: Ich bekomme immer wieder Anfragen von Leuten, die sich ne tragbare Klimaanlage mit Abluftschlauch kaufen wollen – günstig, schnell montiert, keine Bohrlöcher. Bisher hab ich denen immer geraten, lieber zu sparen und ne Split zu nehmen. Aber ehrlich gesagt: Ich weiß gar nicht so viel über die aktuellen Modelle, um das wirklich fundiert zu sagen.
Was mich interessiert: Wie schlecht ist die Energieeffizienz wirklich bei ner portablen Monoblock im Vergleich zur Split? Die Hersteller geben ja EER-Werte an, aber wie realistisch sind die im Alltag? Und wo kriegt man n ordentlichen Überblick – habt ihr da aktuelle Tests gemacht oder wisst von zuverlässigen Quellen?
Auch die praktische Seite: Wenn ich eine mit korrektem Schlauchanlauf nach draußen empfehlen würde – welche Fehler machen die meisten Nutzer? Ich denke da an Kondensat, Schlauchpositionierung, sowas.
Danke für ehrliche Einschätzungen!
Burkhard
Ich würd's ehrlich nicht kaufen. Freund hat so ein Ding vom Lidl, zahlt am Ende mehr Strom als wenn er ne richtige Split gehabt hätt – und die Kühlleistung is auch schwach wenn's wirklich heiß is. Der Schlauch war nach nem Monat teils verstopft, weil die Kondensatableitung scheisse war. Für n paar Euro Ersparnis beim Kauf viel zu viel Ärger.
Gutes Thema, Burkhard. Ich hab mich damit nicht so tief auseinandergesetzt, aber bei meiner Daikin-Anlage kann ich sehen, wie der COP sich über die Laufzeit verhält – und da merkt man schnell, dass auch kleine Fehler in der Aufstellung massiv auswirken. Bei ner tragbaren Klima mit Schlauch ist das Problem ja: Du hast weniger Möglichkeiten zur Optimierung. Der Schlauch zur Wand raus ist oft suboptimal gelegt, und die Geräte selbst haben meist schwächere Inverter. Wenn du dann noch die Fenster schlecht isoliert hast... ja, dann brauchst du dich über hohe Stromkosten nicht wundern. Was mich interessiert: Nutzt denn noch jemand hier solch ein Teil ernsthaft, oder sind das eher Übergangslösungen?