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Mobile Klimaanlage: Wie zuverlässig ist die Auto-Entfeuchtung wirklich?

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H.Berger
Beiträge: 9
Themenstarter
(@h-berger)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#125]

Hallo zusammen,

ich habe mir vor einer Woche eine mobile Klimaanlage gekauft – hauptsächlich für mein Schlafzimmer, weil die Sommertemperaturen dieses Jahr unerträglich sind. Das Gerät hat eine sogenannte "automatische Entfeuchtungsfunktion", die laut Anleitung auch nachts laufen kann, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Nun meine Frage: Kann ich mich da wirklich drauf verlassen, oder ist das mehr Marketinggetöse? Mein Schlafzimmer ist im Dachgeschoss, relativ klein (ca. 15 qm), und im August – wenn es tagsüber heiß ist – wird die Luft nachts ziemlich feucht. Ich war bisher immer vorsichtig mit Schimmel und lüfte regelmäßig, aber mit der Klimaanlage bin ich mir unsicher, wie die Entfeuchtung genau funktioniert.

Kriegt die automatische Funktion das wirklich hin, oder muss ich das manuell einstellen? Und verbraucht das deutlich mehr Strom als normales Kühlen? Ich bin im Ruhestand und fahre manchmal weg – kann ich das Gerät dann einfach auf "Entfeuchten" stellen, ohne dass es zu lange läuft?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

Herbert


2 Antworten
Ralf_K_1978
Beiträge: 13
(@ralf_k_1978)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Also ich bin da skeptisch, Herbert. Ich hab selbst gemessen, und die "automatischen" Entfeuchtungsfunktionen bei Geräten unter 500 Euro sind eher dumm – die laufen entweder immer oder gar nicht. Was das wirklich kostet, verschweigen die Hersteller gerne.

Mein Rat: Kauf dir ein einfaches digitales Hygrometer (5-10 Euro) und stell dich hin, die Entfeuchtung manuell zu regeln, wenn du merkst, dass es zu feucht wird. Das spart dir am Ende wahrscheinlich mehr als die teure "Automatik" verbraucht.

Ralf


Antwort
KlimaTechnik_87
Beiträge: 12
(@klimatechnik_87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Herbert, guter Punkt. Ich hab das bei meinem Multisplit dokumentiert: Die Entfeuchtungsfunktion basiert darauf, dass der Verdampfer unter dem Taupunkt arbeitet. Bei mobilen Geräten ist das Manko oft, dass die Steuerlogik keine echte Feuchtemessung hat – sie läuft einfach nach vordefinierten Zyklen.

Entscheidend ist: Wo landen deine Kondensationsmengen? Nach außen über einen Schlauch ist ideal. Wird es in einen internen Tank gesammelt, musst du das regelmäßig leeren – sonst stoppt die Entfeuchtung automatisch.

Der COP im reinen Entfeuchtungsmodus ist interessanterweise höher als beim Kühlen, weil das Gerät nicht gegen Außentemperatur kämpfen muss. Deine Stromkosten sollten also sogar sinken, wenn du es im August nicht rund um die Uhr kühlst, sondern gezielt entfeuchtest.

Test selber: Miss deine relative Feuchte mit einem günstigen Hygrometer über eine Woche – dann siehst du, ob die Automatik das im Griff hat.

KlimaTechnik_87


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