Hallo zusammen,
ich möchte meine Split-Klimaanlage mit MQTT selbst ans Netzwerk bringen, um den Stromverbrauch besser im Blick zu behalten. Bisher nutze ich die Herstellerapp, aber die ist einfach zu langsam und die Logging-Funktionen sind mir nicht detailliert genug. Ich arbeite Vollzeit und brauche was, das zuverlässig läuft und mir echte Messdaten liefert – nicht nur die Zieltemperatur anzeigt.
Mein Plan: Einen günstigen MQTT-Broker lokal aufsetzen und die Klima darüber abfragen. Ich habe schon recherchiert, aber es gibt so viele verschiedene Ansätze (Home Assistant, Node-RED, direkte Python-Scripts), dass ich nicht weiß, wo ich konkret anfangen soll. Meine Fragen:
1. Welche Hardware brauche ich für den Broker (reicht ein alter Raspberry Pi)?
2. Wie kriege ich die Daten aus meiner Split-Anlage überhaupt raus – über Reverse-Engineering, Integrations-Library oder gibt es ein Standard-Protokoll?
3. Wie sicher ist das Ganze? Kann die Klima dann noch gehackt werden?
4. Lohnt sich der Aufwand energetisch – sehe ich dann wirklich Stromsparpotenziale?
Ich bin technisch versiert, aber im MQTT-Bereich noch anfänger. Freue mich auf Erfahrungsberichte und konkrete erste Schritte!
Hi Markus, guter Ansatz – das würde ich mir auch überlegen. Allerdings muss ich ehrlich sagen: Bei meiner ersten Klima habe ich auch mit sowas angefangen, aber der Aufwand ist größer als gedacht. Das größte Problem ist, dass die meisten Hersteller ihre Schnittstellen nicht dokumentieren. Bei Daikin z.B. brauchst du spezielle Libraries und reverse-engineerte Kommandos. Mit einem Pi als Broker ist technisch machbar, aber für Anfänger würde ich Home Assistant empfehlen – das hat einfach mehr vorgefertigte Integrationen. Zum Stromsparen: Die echten Gewinne kommen nicht vom Monitoring selbst, sondern davon, dass du bessere Daten für Automation nutzen kannst. Z.B. Geofencing kombiniert mit Außentemperatur-Abfrage. Aber ob das die Investition in Zeit lohnt? Würde ich vorher nochmal kalkulieren.