Hallo zusammen,
ich bin dabei, meine Split-Klimaanlage ins Smart Home zu integrieren und möchte das über MQTT selbst aufbauen. Der Grund: Ich arbeite Vollzeit und möchte endlich den Stromverbrauch meiner Anlage wirklich im Blick haben – nicht nur die Herstellerapp, sondern echte Messdaten, um zu sehen, ob die Inverter-Regelung tatsächlich so effizient arbeitet wie versprochen.
Meine Frage: Wenn ich MQTT lokal aufsetze und die Klimaanlage an meinen Broker anbinde – verliere ich dadurch Effizienzpotenziale? Oder kann ich dadurch sogar besser steuern und den SEER-Wert im Alltag besser ausschöpfen?
Konkret interessiert mich:
- Welche Daten sollte ich abfragen, um Stromverbrauch und Effizienz wirklich zu tracken?
- Hat lokale MQTT-Steuerung Vorteile gegenüber der Cloud-App beim Energiesparen?
- Brauche ich spezielle Hardware zum Monitoring, oder reicht die Schnittstelle der Anlage?
- Wo verstecken sich Anfängerfehler, die den COP verschlechtern?
Danke für eure Erfahrungen!
Ich beschäftige mich auch mit MQTT für meine Anlagen und habe da unterschiedliche Hersteller durchprobiert. Mitsubishi und Daikin bieten teilweise lokale Schnittellen an, die du per MQTT anbinden kannst – das ist the way to go.
Zum COP: Der wird durch Steuerungslatenz kaum beeinflusst, aber durch Betriebsweise stark. Wenn du über MQTT zu aggressiv nachregulierst (z.B. Temperatur dauernd um 0,5°C verstellen), fährt der Inverter ständig neu an, und der reale COP sinkt unter den Nenndaten. Sanfte, vorausschauende Regelung ist besser. Ich fahre da über Home Assistant mit längeren Hysterese-Zyklen – spart etwa 10-15% in der Praxis.
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Interessante Frage. Ich bin da eher vorsichtig mit technischen Lösungen – meine erste Split ist noch neu und ich vertrau erstmal auf die Herstellerapp. Aber deine Überlegung zum direkten Monitoring macht Sinn, um Stromfresser zu erkennen. Meine Frage wäre: Wie sicher ist das lokal ohne Internet? Oder braucht die Anlage zumindest gelegentlich Kontakt nach außen?