Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit Jahren mit intelligenter Klimasteuerung und bin gerade dabei, meine Split-Anlage so auszulegen, dass sie während meiner Abwesenheit im Sommer nicht unnötig läuft. Das Problem: Es gibt mehrere Wege, das zu realisieren, und ich bin mir unsicher, welcher am praktischsten ist.
Variante 1: Eine App-basierte Automatisierung (z.B. über Home Assistant + MQTT), die bei Abwesenheit einfach abschaltet.
Variante 2: Ein intelligentes Thermostat mit lokalem Sensor, das die Temperatur begrenzt und die Anlage bei Erreichen eines Schwellwerts automatisch herunterfährt.
Variante 3: Eine Kombination aus beidem – App regelt, Thermostat sichert ab.
Meine aktuelle Daikin-Split-Anlage unterstützt MQTT-Integration, ich habe aber auch schon problematische Szenarien erlebt, wo App-Befehle nicht ankommen. Andererseits möchte ich nicht zu viele lokale Sensoren installieren müssen.
Wer von euch hat das durchdacht und eine funktionierende Lösung im Sommer-Dauerbetrieb? Wo seht ihr die Stolpersteine?
Von der Installationsseite würde ich sagen: Wenn du MQTT nutzt, dann leg einen lokalen Broker hin, nicht über die Cloud. Das ist der Knackpunkt – externe Abhängigkeiten sind dein Feind bei kritischen Funktionen. Und: Verbaue einen PT1000-Sensor am Verdampfer, nicht nur im Raum. Dann siehst du auch, ob die Entfeuchtung noch läuft, wenn du weg bist. Die Luftfeuchtigkeit im Altbau kann auch ohne aktive Kühlung problematisch werden, wenn die Anlage einfach ausbleibt.
Bei mir läuft das über die Standard-App und die Zeitplanung, die die meisten modernen Geräte haben. Für Abwesenheit einfach eine Regel: "zwischen 8 und 18 Uhr nur bis 28°C kühlen" oder komplett aus. Funktioniert zuverlässig, braucht keine zusätzliche Hardware.