Hallo zusammen,
ich heize seit letztem Oktober konsequent nur noch mit meiner Split-Klimaanlage (Inverter, 3,5 kW Heizleistung, A++-Klasse) und habe die Gasheizung komplett abgehängt – also nur noch als Backup wenn es wirklich bitter kalt wird, unter -5 Grad oder so.
Jetzt im Juni, wo ich eh hauptsächlich kühle, frage ich mich rückblickend: Hat sich das eigentlich wirklich gelohnt? Mein Bauchgefühl sagt ja, weil die Anlage ja einen COP von irgendwas um die 3,5-4 hat, das heißt für 1 kWh Strom bekomme ich ~3,5 kWh Wärme. Bei aktuellem Gaspreis ca. 9,5 Cent/kWh und Strom bei 32 Cent müsste das eigentlich noch vorteilhaft sein, wenn mein Rechenansatz stimmt.
Aber ich bin mir nicht sicher ob ich das richtig berechne. Muss man da den Wirkungsgrad der Gastherme gegenrechnen? Und wie verhält sich das bei einer On/Off-Anlage – hätte ich da schlechtere Effizienz gehabt im Teillastbetrieb?
Mein Verbrauch war von Oktober bis April gefühlt höher als erwartet, obwohl die Anlage ja eigentlich effizient sein sollte. Oder täusche ich mich und ich rechne einfach falsch? Würde mich freuen wenn jemand mit echten Zahlen oder Erfahrungen helfen kann.
Grüße
Markus