Hi zusammen,
eine Frage, die mich schon lange beschäftigt: Ich bin ja gerade wieder im Klimaanlagen-Game unterwegs und habe mir eine Split-Anlage ins Homeoffice geholt. Davor hatte ich eine mobile mit Abluftschlauch zum Fenster.
Jetzt liest man ja überall, dass der Abluftschlauch bei mobilen Geräten den Wirkungsgrad versaut – weil warme Luft raus und kalte rein und so. Aber: Kann man das irgendwie konkret messen? Ich meine, wenn ich meine alten Stromrechnungen mit der Split-Anlage vergleiche, sollte ich doch einen klaren Unterschied sehen, oder?
Meine Überlegung: Wenn ich meine neue Split über Smart-Home-Steuerung mit SEER-Tracking fahre, kann ich ja quasi live vergleichen, was die effiziente Ausführung bringt. Aber für die Abluftschlauch-These müsste ich ja wissen – kostet mich das 10%, 20%, 30% mehr Strom?
Hat jemand von euch praktische Messwerte, die das belegen? Oder ist das eher ein theoretisches Problem, das in der Praxis gar nicht so schlimm ist?
Danke!
Interessante Perspektive! Ich würde es aber etwas differenzieren: Der Abluftschlauch selbst ist wirklich ein Schwachpunkt – da stimme ich zu. Aber wenn du ne moderne mobile mit Schlauch gegen ne alte Split vergleichst, ist es ne Milchmädchenrechnung. Ich hab beide Systeme selbst installiert und gemessen: Eine gute mobile (z.B. ab 9000 BTU) mit ordentlich isoliertem Schlauch kostet im Realbetrieb vielleicht 20-25% mehr als ne Split in der gleichen Leistungsklasse. Aber: Der Einbau ist null, die mobile ist flexibel. Dafür zahlst du eben diese 25%. Für deine Automatisierungs-Pläne brauchst du aber eh Split – da hast du gewonnen.
Das ist genau meine Sorge! Ich plane ja gerade meine erste Split für nen kleineren Raum, und ich wollte erst überlegen, ob ne mobile als Backup reicht. Aber wenn der Stromverbrauch wirklich so viel höher ist... dann macht das ja finanziell keinen Sinn. Danke für die konkreten Werte!