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SEER, SCOP, Inverter – wie hängt das alles zusammen?

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L.Hoffmann
Beiträge: 1
Themenstarter
(@l-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 13 Stunden
[#142]

Hallo zusammen! Ich hab mir letzte Woche endlich meine erste Split-Klimaanlage gegönnt – rechtzeitig vor dem Sommer, puh. Jetzt sitze ich hier und versuche wirklich zu durchsteigen, was all diese Kennzahlen bedeuten und vor allem wie ich damit meinen Stromverbrauch in den Griff kriege.

Den Begriff Inverter hab ich schon öfter gelesen und verstanden, dass das irgendwie bedeutet, dass der Kompressor nicht ständig an- und ausgeht, sondern die Leistung anpasst. Aber wie genau wirkt sich das auf den SEER-Wert aus? Ist ein höherer SEER automatisch immer besser, oder kommt es da auch auf das Nutzungsverhalten an?

Und dann noch der SCOP – der gilt ja fürs Heizen, richtig? Im Moment ist das für mich noch etwas abstrakt, weil ich die Anlage jetzt erstmal zum Kühlen nutze. Aber für den Winter wäre es natürlich interessant zu wissen, ab welchen Außentemperaturen die Effizienz stark einbricht.

Außerdem: Lohnt es sich wirklich, auf Geräte mit Energieeffizienzklasse A+++ zu setzen, oder ist der Preisunterschied zu einem A++ Gerät am Ende größer als die Stromkostenersparnis?

Ich lerne das alles gerade frisch und freue mich über jede verständliche Erklärung. Danke schon mal!


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1 Antwort
H.Bergmann
Beiträge: 2
(@h-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen

Ich versuch das mal so zu erklären wie ichs nach acht Jahren Praxis verstehe:

Der SEER beschreibt die Effizienz übers Kühlen über eine ganze Saison – also nicht bei einer bestimmten Außentemperatur, sondern als Mittelwert über viele verschiedene Betriebsbedingungen. Genau da kommt der Inverter ins Spiel: weil er die Leistung stufenlos anpasst, läuft er oft lange im Teillastbetrieb, und da sind Inverter besonders effizient. Ein On/Off-Gerät hingegen taktet ständig, und jeder Anlauf kostet überproportional viel Strom. Das drückt den SEER deutlich nach unten.

Zum SCOP: ja, der gilt fürs Heizen, und die Effizienz bricht tatsächlich ab etwa -7 bis -10°C merklich ein, je nach Gerät. Viele schaffen aber bis -15°C noch ganz ordentliche Werte.

Zur A+++ Frage: das hängt wirklich von deiner jährlichen Betriebszeit ab. Bei mir hat sich der Aufpreis nach ca. 4 Jahren amortisiert gehabt – aber ich nutze die Anlage intensiv, auch im Winter zum Heizen. Wer die Anlage nur sporadisch im Sommer nutzt, muss das ehrlich durchrechnen.


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