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Cloud-Dienst wird eingestellt – wie funktioniert lokale Steuerung noch?

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Thomas K.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@thomaskirchner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#153]

Moin zusammen,

ich betreue mehrere Split-Anlagen bei Kunden und bin gerade auf ein Problem gestoßen: Ein Hersteller (nennen wir ihn X) stellt seine Cloud-Infrastruktur in absehbarer Zeit ein. Die betroffenen Geräte haben WLAN-Module verbaut, die aber komplett cloud-abhängig sind – ohne die App geht praktisch nichts mehr.

Ich frage mich: Haben diese Geräte noch eine Fallback-Lösung? Kann man lokal übers WLAN steuern, wenn der Cloud-Server weg ist? Oder bleibt dann nur die IR-Fernbedienung?

Aus meiner Erfahrung mit verschiedenen Systemen (Daikin, Mitsubishi, auch günstigere Modelle) kenne ich da unterschiedliche Ansätze. Manche Hersteller bauen wenigstens lokale API-Schnittstellen ein, andere nicht.

Hat hier jemand konkrete Erfahrung damit gemacht, wie man solche Geräte nach Cloud-Abschaltung noch in den Griff bekommt? Geht MQTT da irgendwie? Oder muss ich meinen Kunden einfach empfehlen, auf andere Hersteller zu wechseln?

Danke für praktische Tipps!


1 Antwort
Thomas H.
Beiträge: 1
(@t-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Thomas,

du sprichst da einen wichtigen Punkt an. Bei meinen Wartungsarbeiten erlebe ich das immer wieder: Geräte, die ohne Cloud buchstäblich lahm liegen. Das Problem ist meist architektonisch – die Firmware prüft erst Cloud-Verbindung, bevor lokale Befehle akzeptiert werden.

Was ich in der Praxis sehe: Nur wenige Hersteller implementieren echte lokale APIs. Daikin hat da teilweise was, aber es ist oft halbherzig. Bei Standard-No-Name-Geräten vergiss es.

Mein Tipp: IR-Blaster nachträglich einbauen oder auf Geräte mit lokalem Web-Interface achten. Manche haben auch noch einen Debug-Port – aber das ist echte Bastlerei. Für deine Kunden würde ich ehrlich sagen: Wenn der Hersteller die Cloud einstellt und keine lokale Fallback-Lösung hat, sollte bei Neuanschaffung ein anderer Hersteller gewählt werden. Die paar Euro Mehrkosten sparen sich später.

Aus meiner Erfahrung: Gute Geräte denken voraus.


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