Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob man variable Stromtarife (wie Hourly Pricing) sinnvoll mit einer intelligenten Klimasteuerung kombinieren kann. Die Idee: Wenn Strom zwischen 14-16 Uhr besonders günstig ist, die Wohnung gezielt runterkühlen – und dann tagsüber die Klimaanlage weniger laufen lassen.
Mein Setup: Mobile Split-Anlage mit Inverter + MQTT-fähiger Smart-Plug zur Verbrauchsmessung. Im Juli natürlich heftige Lastspitzen, wenn es über 30°C geht.
Meine Fragen:
- Bringt das überhaupt nennenswerte Ersparnisse, oder verliere ich das wieder durch die höhere Laufzeit während der billigen Stunden?
- Wie berechnet man da den Break-Even-Point zwischen Vorkühlen und späterem sparsamen Betrieb?
- Hat jemand praktische Erfahrung mit Regeln wie "wenn Strompreis < 0,15€/kWh, dann auf 20°C kühlen"?
- Macht das vor allem bei Inverter-Geräten Sinn, oder auch bei On/Off-Systemen?
Ich würde das gerne in Home Assistant automatisieren, bin aber unsicher, ob die Thermodynamik das überhaupt hergibt. Danke für Input!
Vorsicht: Wenn du das durchmessen willst (und das solltest du), installier dir ein echtes Stromzählgerät, nicht nur die Plug-Messung – die sind oft bei Inverter-Signalen ungenau. Ich hab das bei meinem Vergleich Inverter vs. On/Off gemacht und die Hersteller-SEER-Werte waren deutlich optimistischer als die Messung. Zum Thema Preisoptimierung: Die Ersparnis ist marginal, solange dein Tarif nicht extrem volatil ist. Im Juli sind die Preise meist flach. Eher was für Winter mit Heat-Pump-Betrieb.