Hallo zusammen,
ich versuche gerade, meine Split-Anlage über MQTT in Home Assistant einzubinden – nicht nur zum Ein- und Ausschalten, sondern mit echten Automatisierungen. Das Problem: Es gibt überall unterschiedliche Daten-Strukturen, und ich bin mir unsicher, welche Sensor-Informationen wirklich sinnvoll sind für die Praxis.
Ich interessiere mich vor allem für:
- Verdampfer-Temperatur vs. Solltemperatur (wie werden die gemessen?)
- Feuchte-Sensoren im Innengerät – helfen die bei Schimmelprävention wirklich?
- Stromverbrauch und COP-Berechnung aus MQTT-Daten – ist das zuverlässig?
- Wartungs-Warnung bei Filter-Verschmutzung (welche Sensoren dafür?)
Ich habe gelesen, dass viele einfach nur Ein/Aus-Befehle übers Netzwerk schicken, aber das ist für mich zu wenig. Wenn ich eine Automatisierung aufbauen will, die wirklich intelligent reagiert – z.B. auf Raumfeuchte ODER Außentemperatur – dann brauche ich doch die echten Mess-Werte.
Wie macht ihr das? Welche Sensoren sind Spielerei, welche sind Pflicht? Und wie zuverlässig sind die Daten vom Hersteller-Interface wirklich?
Da muss ich ehrlich sagen: Viele der verfügbaren Sensor-Daten sind einfach nicht gut dokumentiert oder sogar weniger zuverlässig als die Hersteller behaupten. Wenn du wirklich auf R32-Anlagen mit modernem Inverter-Kompressor fährst, dann ist die COP-Berechnung aus MQTT-Daten kritisch – die Daten-Aktualisierung vom Verdichter ist oft zu träge oder ungenaue. Für echte Energieoptimierung würde ich eher auf externe kWh-Messung setzen und die MQTT-Steuerung nur für Betriebsart-Befehle nutzen. Die F-Gase-Verordnung hat damit zwar nichts zu tun, aber das Geräte-Monitoring sollte nicht zu sehr auf interne Sensor-Zuverlässigkeit verlassen.