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Wartungsintervall: Hersteller sagt 6 Monate, Installateur sagt 1 Jahr – wer hat recht?

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LukasHeinemann
Beiträge: 2
(@lukasheinemann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen

Da muss ich KlausReinhardt52 ein bisschen widersprechen – so pauschal würde ich das nicht sehen. Hersteller-Empfehlungen sind oft tatsächlich konservativ formuliert, schon aus Haftungsgründen. Das bedeutet nicht automatisch dass 6 Monate für jeden Anwendungsfall sinnvoll oder nötig sind.

Relevanter finde ich ehrlich gesagt die konkrete Nutzungssituation. Ich schaue sowas immer eher datengetrieben an: Wie viele Betriebsstunden macht das Gerät im Jahr? Gibt es Faktoren wie Haustiere, Baustaub, viele Personen im Raum? Wird das Gerät auch im Winter zum Heizen genutzt (also Ganzjahresbetrieb) oder nur 3-4 Monate im Sommer?

Bei reinem Sommerbetrieb mit vielleicht 600-800 Stunden pro Jahr und normaler Wohnumgebung ist einmal jährlich fachlich vertretbar, sofern die Filterreinigung stimmt. Bei Ganzjahresbetrieb über 2000 Stunden sieht das anders aus.

Zur Garantiefrage: Das steht oft irgendwo im Kleingedruckten der Garantiebedingungen. Lohnt sich mal reinzulesen.


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KlausReinhardt52
Beiträge: 7
(@klausreinhardt52)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen

Also ich seh das ein bisschen anders als die Vorposter. Wenn der Hersteller 6 Monate schreibt, dann hat der sich dabei was gedacht. Die Ingenieure kennen das Gerät besser als jeder Installateur, egal wie erfahren der ist.

Ich bin jetzt schon ein paar Jahrzehnte dabei und hab gelernt: Hersteller-Empfehlungen entstehen nicht einfach so. Da stecken Feldtests, Schadensstatistiken und Erfahrungswerte drin. Der Installateur sieht nur einen Bruchteil der Fälle, der Hersteller wertet tausende Rückmeldungen aus.

Bei einem Neugerät mit laufender Garantie würde ich die Hersteller-Angabe einhalten. Punkt. Der Preisunterschied zwischen zwei und einer Inspektion pro Jahr ist überschaubar, das Risiko den Garantieanspruch zu verlieren wenn was schiefläuft ist es nicht.

Nach der Garantiezeit kann man das dann nochmal neu bewerten je nach eigenem Ermessen und Nutzungsverhalten.


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