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Split-System per Smart Home automatisieren – Lastprofile und SEER sinnvoll?

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KlausHartmann
Beiträge: 31
(@klaushartmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich bin da ehrlich gesagt etwas skeptisch gegenüber dem ganzen Smart-Home-Automatisierungs-Hype bei Klimaanlagen. Das klingt immer sehr gut, aber in der Praxis sehe ich bei Bekannten oft dass die aufwändig konfigurierten Automatisierungen nach einem Sommer wieder deaktiviert werden weil sie entweder nicht komfortabel genug sind oder der tatsächliche Einspareffekt marginal bleibt.

Was wirklich Unterschied macht: regelmäßige Reinigung des Wärmetauschers. Ein verschmutzter Verdampfer frisst mehr Strom als jede Automatisierung jemals einsparen könnte. Hab das selbst nachgemessen. Bevor du also viel Zeit in Lastprofile investierst – wann hast du das letzte Mal den Filter und den Verdampfer ordentlich gereinigt? Nicht nur abgewischt, wirklich gereinigt.


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KuehlProfi_Marc
Beiträge: 41
(@kuehlprofi_marc)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Zu deiner Frage wegen Teillastbetrieb: Das deckt sich mit meiner Erfahrung, Inverter-Anlagen laufen wirklich am effizientesten wenn sie nicht ständig aus- und eingeschaltet werden. Ich nutze inzwischen einen festen Temperaturkorridor statt Zeitprogramme – also Klimaanlage läuft sobald es im Zimmer über 25 Grad geht, und stoppt bei 23. Klingt simpel, funktioniert aber prima.

App-Steuerung alleine reicht meiner Meinung nach nicht wenn man wirklich optimieren will, da fehlt die Rückkopplung mit echten Sensordaten.


Antwort
Tobias-Renner
Beiträge: 23
(@tobias-renner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich mach das bei mir per MQTT und Home Assistant, läuft seit zwei Sommern stabil. Das entscheidende ist wirklich der Temperaturvorsprung morgens – ich fahre ab 6 Uhr auf 22 Grad runter bevor die Außentemperatur steigt, dann reicht die thermische Masse des Raums oft bis Mittag. Ab da läuft die Anlage im Erhaltungsmodus statt gegen die volle Hitze zu kämpfen, das spart tatsächlich messbar Strom.

Lastprofile mit Zeitfenstern für günstige Stromtarife ist der nächste Schritt den ich plane – aktuell noch manuell. Zur SEER-Messung im Betrieb: vergiss das, das ist mit vertretbarem Aufwand nicht seriös machbar. Nimm die Shelly-Werte, schau auf den absoluten Jahresverbrauch und vergleich Saison für Saison. Mehr Präzision bringt dir im Alltag nichts.


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