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Split-Klima mit Inverter: Effizienz durch Smart-Home-Anbindung wirklich messbar steigern?

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Markus_K_1978
Beiträge: 39
(@markus_k_1978)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurze Antwort vorab: Nein, in der Praxis funktioniert das selten so reibungslos wie die Hersteller versprechen.

Ich kämpfe seit Monaten mit Home Assistant und verschiedenen MQTT-Integrationen – die offiziellen Kanäle sind meist Cloud-gebunden oder undokumentiert, und die Community-Integrationen sind oft brüchig. Sobald der Hersteller ein Firmware-Update einspielt, ist die Anbindung tot. Ich hab das jetzt bei zwei verschiedenen Geräten erlebt.

Zur eigentlichen Frage: Ob anwesenheitsbasierte Steuerung den COP verbessert, hängt stark davon ab, wie diszipliniert du die Temperatursollwerte setzt. Ein Inverter läuft am effizientesten, wenn er gleichmäßig auf niedrigem Niveau arbeitet – häufiges An/Aus durch Automatisierung kann das konterkarieren. Vorauskühlenvon Räumen macht nachts bei niedrigeren Außentemperaturen durchaus Sinn, das ist messbar.

Mein Tipp: Ohne lokale API oder zumindest MQTT ohne Cloud-Zwang würde ich die Smart-Home-Schiene gar nicht erst anfangen. Ich hab dazu auch mal was im Thread zu MQTT-Anbindung unter 1000 Euro – welche Hersteller ohne Cloud-Zwang? geschrieben.


Antwort
Kuehlfix_1987
Beiträge: 20
(@kuehlfix_1987)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich kann das aus meiner Messperspektive ergänzen. Ich protokolliere den Verbrauch beider meiner Splits seit über einem Jahr mit einem Shelly Pro 2PM direkt an den Zuleitungen – das gibt mir echte Wh-Werte pro Stunde.

Mein Fazit: Vorauskühlenvon Räumen lohnt sich tatsächlich, aber nur wenn die Außentemperatur dabei noch unter ca. 30°C liegt. Oberhalb davon frisst das Außengerät so viel, dass du den Vorteil egalisierst. Ich hab diesen Sommer zusätzlich eine Beschattung fürs Außengerät gebaut – Lattenrost mit Abstand, keine direkte Sonneneinstrahlung mehr auf den Kondensator. Das hat den Verbrauch bei Spitzentemperaturen um messbare 8-12% gedrückt.

Anwesenheitssteuerung würde ich beim Inverter tatsächlich nicht zu aggressiv machen. Mein Gerät braucht nach hartem Abschalten länger um wieder in den effizienten Teillastbetrieb zu kommen als wenn es einfach auf höheren Sollwert geht. Sanfte Steuerung schlägt hartes An/Aus klar.


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