Seite wählen

Benachrichtigungen
Alles löschen

Alexa-Steuerung für Klimaanlage – echte Ersparnis oder nur Spielerei?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
15 Ansichten
Horst K.
Beiträge: 51
Themenstarter
(@horst_k_1952)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#59]

Hallo zusammen,

ichmir ist die ganze Smarthome-Thematik ehrlich gesagt noch ziemlich fremd, aber mein Enkel hat mir in den letzten Wochen öfter erzählt, ich solle doch meine Klimaanlage mit Alexa verbinden. Er meint, das spare Strom, weil man dann alles automatisch regeln kann.

Nun ja – wir haben hier gerade Mitte Juli wirklich brutale Temperaturen, und meine Split-Anlage läuft phasenweise den halben Tag. Die Stromrechnung macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich vergesse manchmal auch, die Anlage auszuschalten wenn ich zum Einkaufen gehe, das gibt mein Enkel gerne zu Protokoll.

Aber ich frage mich: Bringt das wirklich etwas Messbares auf der Jahresstromrechnung, oder ist das am Ende nur eine nette Spielerei für Leute, die gerne mit Technik rumspielen? Ich meine – wenn ich die Anlage per Sprachbefehl anschalte statt per Fernbedienung, ist das doch vom Verbrauch her dasselbe?

Oder geht es dabei mehr um die Automatisierungen, also zum Beispiel dass die Anlage automatisch ausgeht wenn ich das Haus verlasse? Das würde ich noch nachvollziehen können. Aber lohnt sich der Aufwand für jemanden, der nicht sonderlich technikaffin ist? Und was brauche ich dafür überhaupt – muss ich da irgendwas umbauen lassen?

Für einen praktischen Rat wäre ich dankbar.

Horst


2 Antworten
KlausReinhardt52
Beiträge: 62
(@klausreinhardt52)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Horst,

du hast den entscheidenden Punkt eigentlich selbst schon erkannt: Alexa allein spart nichts. Der Sprachbefehl ist nur eine andere Eingabe – du könntest genauso die Fernbedienung nehmen. Der Unterschied liegt wirklich in den Automatisierungen, die du dahinter schaltest.

Konkret: Wenn du z.B. eine sogenannte Anwesenheitserkennung einrichtest (über dein Handy-GPS oder einen Bewegungsmelder), kann die Anlage selbst ausschalten sobald du das Haus verlässt – und kurz bevor du zurückkommst wieder anlaufen. Das ist dann tatsächlich messbar. Kombiniert mit einem Zeitplan (z.B. nachts automatisch auf 26°C hochregeln statt 23°C laufen lassen) kann das durchaus 10–20% Verbrauch reduzieren, je nach Nutzungsverhalten.

Technisch brauchst du meistens nur einen kompatiblen Adapter oder einen WiFi-Dongle für deine Anlage – viele Hersteller bieten das als Zubehör an. Ich hab mich für mein Setup mal intensiver mit MQTT beschäftigt (siehe MQTT-Anbindung unter 1000 Euro – welche Hersteller ohne Cloud-Zwang?), aber für den Einstieg reicht die Hersteller-App mit Alexa-Anbindung vollkommen aus. Das ist wirklich ohne Umbau machbar.

Kurz gesagt: Spielerei nein, aber der Effekt hängt stark davon ab, wie konsequent du die Automatisierungen nutzt.


Antwort
Markus B.
Beiträge: 39
(@markus89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Wie Klaus schreibt, steckt der Witz in den Automationen, nicht im Sprachbefehl selbst. Ich seh das aber noch etwas nüchterner: Wenn du die Anlage eh meistens bewusst ein- und ausschaltest, ist der Effekt überschaubar. Der größte Hebel beiim Kühlen ist eigentlich die Solltemperatur – schon 1–2 Grad höher einstellen spart spürbar mehr als jede Automatisierung.


Antwort
Teilen: