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MQTT vs. Modbus vs. native App-API: Welches Protokoll für Energiedaten?

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Markus-Pfeiffer
Beiträge: 29
Themenstarter
(@markus-pfeiffer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#94]

Moin zusammen,

ich stehe gerade vor der Entscheidung, meine neue Split-Klimaanlage intelligent zu steuern und vor allem die Energiedaten systematisch zu erfassen. Mein Ziel ist es, einen verlässlichen Datenstrom zu bekommen, um die realen Betriebskosten gegen die SEER-Werte der Hersteller zu validieren – das hat mich in der Vergangenheit schon mehrfach überrascht.

Ich kenne inzwischen die Basics: MQTT ist dezentral und flexibel, Modbus ist in der Industrie etabliert, und die meisten Hersteller bieten native APIs über ihre Apps an. Aber für meinen Use-Case (Split-Klimaanlage im Privathaushalt, tägliche Messwerterfassung, Langzeitauswertung) bin ich unsicher, welche Lösung praktisch am sinnvollsten ist.

Wichtig für mich:
- Datenqualität und Zuverlässigkeit (keine Ausfälle bei der Erfassung)
- Kompatibilität mit gängigen Klimaanlagen (denke an Mitsubishi, Daikin, LG)
- Aufwand bei Installation und Wartung sollte überschaubar bleiben
- Langfristige Verfügbarkeit (keine deprecated APIs)

Hat jemand praktische Erfahrungen, welches Protokoll sich im Sommer-Alltag bewährt hat? Insbesondere interessiert mich, wie stabil die Datenerfassung läuft und ob ihr damit tatsächlich aussagekräftige COP-Messungen hinbekommt.

Danke für eure Inputs!


3 Antworten
KlausReinhardt52
Beiträge: 33
(@klausreinhardt52)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Markus, da kannst du dir viel Ärger sparen: Nutze die native API, wenn deine Klimaanlage eine anständige hat. MQTT ist schick, aber in der Praxis brauchst du erst nen MQTT-Broker, dann ein Script, das die Daten konvertiert – das wird schnell zur Bastelei. Bei meiner Mitsubishi hab ich das anfangs versucht, bin aber zur Hersteller-App zurück, weil die einfach zuverlässiger die Energiewerte liefert. Mit nem Strommessgerät parallel zu validieren funktioniert besser.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit den bestseller-Modellen auf Amazon. Die sind meistens zuverlässig und du siehst direkt, welche Geräte andere Nutzer empfehlen. Schau dir mal die mit den besten Bewertungen an, da sparst du dir viel Recherche. Klimaanlagen Bestseller auf Amazon


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Marcus B.
Beiträge: 22
(@filterfan_1987)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hm, also wenn du nur Energiedaten erfassen willst – brauchst du überhaupt ein IoT-Protokoll? Mit nem guten Strommessgerät (z.B. Shelly) und ner einfachen Dokumentation hast du objektivere Daten als über MQTT oder API. Persönlich interessiert mich da eher die Luftqualitäts-Integration, also ob die Klimaanlage ihre Filter-Laufzeit via API zurückmeldet.


Antwort
KlimaTechnik_87
Beiträge: 12
(@klimatechnik_87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Interessante Frage! Ich persönlich würde MQTT nehmen, aber mit Bedingung: deine Klimaanlage muss einen Gateway/Controller haben, der MQTT nativ unterstützt. Bei meinem Multisplit-Setup war genau das das Problem – der Hersteller bietet nur REST-API über sein Portal an, kein MQTT. Modbus könnte theoretisch über nen RS485-Adapter gehen, ist aber eher was für Gewerbe.

Für private Energieauswertung: Kombiniere native App mit ner Shelly-Steckdose. Die loggt den Live-Verbrauch unabhängig vom Hersteller, dann hast du eine objektive Referenz. Das war für meine realen COP-Berechnungen deutlich aussagekräftiger als die Herstellerdaten allein.


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